[2023/2024] Sparring: Karpaty – Metalist: 4:1

Heute spielten Karpaty in ihrem Trainingslager in Sakarpatya gegen Ligakonkurrenten und UPL-Absteiger Metalist Kharkiv. Dies war sicher kein Duell auf Augenhöhe, da der heutige Gegener schon zu Saisonbeginn aufgrund finanzieller Schwierigkeiten einen Großteil seiner Leistungsträger (auch zu Karpaty) abgegeben hatte und nun in der zweiten Saisonphase gegen den Abstieg spielen wird.

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Trainer Markevytsch ließ wieder zwei unterschiedliche Mannschaften pro Halbzeit spielen. Das System war wie auch schon gegen Minaj in einem 4:2:3:1-System.

In der Startaufstellung standen:

In der zweiten Hälfte spielten:

Die Grünweißen gingen schon nach 4 Minuten in Führung: Schakh kam nach Vorarbeit von Igor Neves in Strafraumnähe an den Ball, spielte dann nach innen, von wo der hereinlaufende Tschatschua ihn zum 1:0 eingeschoss.

Im Anschluss konnte sich Metalist ein wenig freispielen und kam selber zu Chancen vor dem Karpaty-Tor. Im Resultat war das ein Spiel, welches hin und her schwang und einigen Unterhaltungswert hatte.

Kurz vor der Halbzeit kam Metalist noch zum zu diesem Zeitpunkt insgesamt verdienten Ausgleich, als Petro Lutsiv nach unübersichtlicher Situation im Strafraum von rechts kommend zum 1:1 traf. Mit diesem Stand ging es in die Kabine.

Nach Wiederanpfiff begann die neu aufs Feld gekommenen druckvoll und kam gleich in den ersten 5 Minuten zu zwei aussichtsreichen Möglichkeiten, die aber ungenutzt blieben. Nach 67 Minuten gingen sie dann wieder in Führung: Tschekh gönnte sich einen Schuss von der Strafraumgrenze, der unhaltbar flachauf der linken Seite zum 2:1 einschlug. Auch dieses Tor war dem Spielfluss nach zu diesem Zeitpunkt vollkommen verdient.

Nach 86 Minuten stand es 3:1 – Sakiv hatte nach einem Konter von seiner linken Seite souverän getroffen, und 3 Minuten später folgte das vielleicht schon etwas schmeichelhafte 4:1 durch Veklyak, der einen von Demtschenko getretenen Freistoß im Fünfmeterraum unhaltbar ablenkte. Bei diesem Stand blieb es.

Direkter Link zum 1:0 (Tschatschua, 4 Minuten), 1:1 (Petro Lutsiv, 44 Minuten), 2:1 (Tschekh, 67 Minuten), 3:1 (Sakiv, 86 Minuten), 4:1 (Veklyak 89 Minuten)

Der hohe Sieg täuscht etwas darüber hinweg, dass Metalist gerade in der ersten Halbzeit sich als ein mehr als ebenbürtiger Gegner gezeigt hatte und vollkommen verdient zum Ausgleich gekommen war. Die nominal schwächere Mannschaft der zweiten Hälfte korrigierte das und hatte deutlich mehr Spielanteile, was dann auch für die erneute Führung sorgte. Dennoch dürfte Trainer Markevytsch nach dem Spiel einiges zu besprechen haben.