Karpaty – Kolos: 1:2

Heute spielten Karpaty zu hause ihr drittes Ligaspiel unter dem neuen Trainer Roman Sanzhar gegen Aufsteiger Kolos. Nach dem Sieg gegen Vorskla hatte es zuletzt zwei Niederlagen gegeben, zunächst in der Liga bei Aufsteiger Dnipro-1, dann im Pokal gegen Inhulets‘. Entsprechend war der Druck auf Trainer und Mannschaft groß.

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Photo: © Informationszentrum «FC Karpaty»

Gespielt wurde 4:2:3:1 mit Pidkivka im Tor, davor Martins, Hall, Vakulenko und Dubinchak, die Doppelsechs mit Klyots und Nasaryna, das offensive Mittelfeld mit Kirylenka, Di Franco und Jennings sowie Ponde im Sturm. Der verletzte Oleksij Hutsulyak hatte es nicht geschafft, für das Spiel rechtzeitig fit zu werden.

Auf der Bank saßen Torwart Kudryk, Innenverteidiger Kovtun, für das Mittelfeld Yakimets‘, Vojkovic und Kosak sowie Boiciuc und Neuzugang Melvyn Lorenzen für den Angriff. Weiterlesen

Pokal: Inhulets‘ – Karpaty: 7:6 n.E.

Heute spielten Karpaty im Pokal auswärts bei Inhulets‘, interessanterweise eine Neuauflage des Viertelfinales im April dieses Jahres, wo Karpaty nach Elfmeterschießen ausgeschieden waren.

Bei Karpaty stand auch heute verletzungsbedingt nicht der stärkste Kader zur Verfügung, Hutsulyak ist nach seiner Trainingsverletzung vor dem Spiel bei Dnipro-1 am letzten Wochenende noch nicht wieder genesen.

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Photo: © Informationszentrum «FC Karpaty»

Gespielt wurde wieder wie noch bis vor letztem Wochenende mit einem 4:3:3-System. Im Tor stand – offenbar weil Pokalspiel – Kudryk, davor die Viererkette aus Martins, Hall, Vakulenko und Dubinchak, das Mittelfeld aus Vojkovic, Di Franco und Nasaryna und im Sturm Layous, der Hutsulyak ersetzte, Ponde und Jennings.

Auf der Bank saßen Torwart Pidkivka, Verteidiger Kovtun, Mittelfeldspieler Klyots, Kosak und Yakimets‘ sowie für die Offensive Boiciuc und Kirylenka. Der erst kürzlich verpflichtete ehemalige Werder-Stürmer Melvyn Lorenzen stand noch nicht im Kader. Weiterlesen

Dnipro-1 – Karpaty: 2:0

Heute spielten Karpaty ihr zweites Pflichtspiel unter dem neuen Trainer Roman Sanzhar, es ging auswärts gegen Aufsteiger Dnipro-1.

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Photo: © Informationszentrum «FC Karpaty»

System und Aufstellung erfuhren einige kleine Wechsel: gespielt wurde 4:2:3:1, bekanntlich das Lieblingssystem des neuen Trainers, das sich aber letztlich nicht dramatisch vom zuletzt gespielten 4:3:3 unterscheidet. Zwei wichtige Spieler fehlten – Francisco Di Franco war gelbgesperrt, und Oleksij Hutsuliak konnte wegen einer Trainingsverletzung nicht eingesetzt werden. Im Tor stand Pidkivka, davor gab es eine Viererkette mit Martins, Kovtun, Hall und Dubinchak, davor die Doppelsechs mit Klyots und Vakulenko, der aus der Innenverteidigung nach vorn gerückt war, das Dreiermittelfeld mit Yakimets‘ in ungewohnt offensiver Rolle, Ponde und Jennings und als Stoßstürmer Boiciuc.

Auf der Bank saßen Torwart Kudryk, Kosak und Verbnyj für das zentrale, Prytulya und Vojkovic für das offensive Mittelfeld und der junge Weißrusse Kirylenka für die Offensive. Weiterlesen

Igor Jovićević: »Ein Trainer sollte keine Angst um seine eigene Haut haben«

Einer der wichtigsten Karpaty-Trainer der letzten 10 Jahre, Igor Jovićević, der u.a. Spieler wie Marian Shved ausbildete, beantwortete in einem Interview auch einige Fragen zu seiner Zeit in Lviv.

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Igor Jovićević, Photo: Wikipedia © CC BY 3.0

Verfolgen Sie den ukrainischen Fußball im Allgemeinen und FK »Karpaty« im Besonderen, wo Sie 2 Jahre lang [als Trainer] beschäftigt waren?

Wenn Sie in einem so anspruchsvollen Verein wie Dynamo Zagreb arbeiten, gilt Ihre ganze Konzentration all Ihr Verlangen der Arbeit. Darunter leidet sogar die Familie. Natürlich beobachte ich von Zeit zu Zeit als Teil meiner Arbeit den ukrainischen Meister und halte mich auf dem Laufenden, was in der UPL passiert. Ich lese die ukrainische Presse, diskutiere Fußballereignisse mit Freunden, die in der Ukraine leben, aber nicht so tief und ernsthaft wie damals, als ich gerade erst Karpaty verlassen hatte. Weiterlesen

Neu: Melvyn Lorenzen

Karpaty haben sich durch den zuletzt vereinslosen deutsch-ugandischen Stürmer Melvyn Lorenzen verstärkt.

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Melvyn Lorenzen, Photo: Wikipedia, © Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert“

Der 24-jährige ist als Flügelspieler auf der linken Seite zu hause, kann aber auch als Mittelstürmer eingesetzt werden. Er ist in der Bundesliga kein Unbekannter, hatte von 2013 bis 2017 bei Werder Bremen unter Vertrag gestanden.

Karpaty – Vorskla: 2:1

Heute war das Spiel, auf das viele warteten: die Premiere von Roman Sanzhar, der vor gerade zwei Wochen überraschend Oleksandr Chyzhevskyj ersetzte. Der Neue musste sich auf einen feindseligen Empfang durch die eigenen Fans gefasst machen, war doch sein Vorgänger als echter „Karpate“ sehr populär gewesen. Gegner Vorskla war in der Vorsaison so etwas wie ein Lieblingsgegner gewesen, dürfte allerdings im Allgemeinen die stärkere der beiden Mannschaften sein.

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Photo: © Informationszentrum «FC Karpaty»

Die Aufstellung stellte, wie zu erwarten gewesen war, eine erneute Abkehr von der Formation mit drei Innenverteidigern dar: Es gab ein 4:3:3 mit Pidkivka im Tor, Martins, Hall, Vakulenko und Dubinchak in der Viererkette, Klyots, Di Franco und Nasaryna im Mittelfeld sowie Jennings, Ponde und Hutsulyak im Sturm. Somit war Di Franco zurück im zentralen Mittelfeld, wo er sich üblicherweise wohler fühlt als als Linksaußen.

Auf der Bank saßen Torwart Kudryk, Verteidiger Kovtun, Mittelfeldspieler Verbnyj, Yakimets‘ und Vojkovic sowie für die Offensive Layous und Neuzugang Boiciuc. Weiterlesen

Wieder alles neu – die Saison 2019/2020

Die letzten 2 Jahre waren wieder einmal turbulent gewesen für die Grünweißen. Im Jahr 2017 war “Los Karpatos” aus der Taufe gehoben worden – südamerikanische Perspektivspieler, Trainer aus Spanien und Portugal und das Versprechen, die Mannschaft würde bald “spanisch” spielen – schön und erfolgreich. Weniger offensichtlich war ein Aspekt, der der ökonomischen Notwendigkeit geschuldet war: der Club brauchte dringend Einnahmen, um zu überleben, und hierzu sollten junge Spieler entwickelt werden, die man dann gewinnbringend würde verkaufen können.

Roman Sanzhar, Photo: © Informationszentrum «FC Karpaty»

Wir erinnern uns, mit dem sportlichen Aufschwung hatte es nicht so recht geklappt. Das Trainerkarussell war unentwegt am rotieren, und der wohl beste Trainer der letzten Jahre, José Morais, war schon nach wenigen Monaten wieder weg, weil auch andere mitbekommen hatten, dass der Mann etwas konnte. Weiterlesen