Heute spielten Karpaty ihr zweites Tesstpiel der Saisonvorbereitung – übrigens immer noch ohne Cheftrainer Myron Markevytsch, der erst an diesem Wochenende aus Spanien zurückkehrt und dann die Arbeit mit der Mannschaft aufnehmen wird. Gegner war ein weiterer UPL-Absteiger: Metalist 1925.

Karpaty begannen im gewohnten 4:4:1:1 (oder: 4:2:3:1) mit folgender Aufstellung:
- Oleksandr Kemkin (TW)
- Pavlo Polehenko (RV)
- Vladyslav Babohlo (IV)
- Timofij Sukhar (IV)
- Taras Sakiv (LV)
- Maksym Tschekh (ZDM)
- Ambrosij Tschatschua (ZDM)
- Yevhen Pidlepenets‘ (RM)
- Yan Kostenko (LM)
- Orest Kusyk (ZAM)
- Igor Neves (MS)
Während des Spiels kamen noch Jurij Tlumak, Artur Schakh, Vadym Sydun, Vitalij Katrytsch, Maksym Skorokhod zum Einsatz.
Karpaty dominierten die erste Hälfte, ohne jedoch für große Gefahr direkt vor dem Tor der Gäste zu sorgen. Und, wie es in solchen Fällen dann oft komm, fiel dann das Tor auf der „falschen“ Seite. Es waren 44 Minuten gespielt, und nach einer Flanke von rechts kam es zu einem kleinen Durcheinander, wo zwei Karpaty-Abwehrspieler und ein Metalist-Angreifer versuchten, an den Ball zu kommen; am Ende war es wohl Sukhar, der den Ball zum 0:1 ins eigene Tor ablenkte. Mit diesem Stand ging es in die Pause.
Es ging ohne personelle Wechsel in die zweite Hälfte. Metalist 1925 hatte nun etwas mehr vom Spiel, und Karpaty hatten Mühe, das Spiel in die gegnerische Hälfte zu verlagern. Für die lezte halbe Stunde kamen mit Tlumak, Shakh, Sydun und Katrytsch gleich vier Jungspieler, und zwei davon waren direkt bei der größten Chance der Grünweißen bis zu diesem Zeitpunkt in der zweiten Hälfte beteiligt: Shakh flankte flach von rechts, Sydun nahm direkt ab, schoss dabei aber weit über das Tor.
Karpaty kamen zum Schluss hin wieder besser ins Spiel, aber die Gäste wirkten defensiv stabil und ließen kaum noch etwas zu. Es blieb bei der 0:1 Niederlage.
Nach dem souveränen Sieg gegen Mynaj vorgestern hatte das heute ein wenig von einer Ernüchterung. Karpaty spielten in der ersten Hälfte kontrolliert un dwenig spektakulär, ließen dann aber zum Ende der ersten Hälfte das Gegentor zu. Nach der Pause wirkte die Mannschaft verunsichert, und es gelang ihr bis zum Ende nicht, den eine Klasse tiefer spielenden Gegner zu dominieren.
Um es positiv zu sehen: dieses Spiel war gut geeignet, um die Probleme zu identifizieren, an denen es zu arbeiten gilt. Und dass zumindest beabsichtigt ist, personell noch deutlich zuzulegen, ist ja auch allgemein bekannt.
