Heute erschien eine Meldung, die einen baldigen Abschied von Yakiv Kinarejkin bedeuten könnte. Auch wenn dies eine willkommene Finanzspritze für den Verein bedeuten würde, stellen sich doch Fragen bezüglich der eigenen sportlichen Ambitionen.

Yakiv Kinarejkin war gerade zur unumstrittenen Numer „1“ gekürt worden, nachdem Konkurrent Oleksandr Kemkin auf Leihbasis mit Kaufoption an Ligakonkurrent Kryvbas abgegeben worden war. Und ausgerechnet in dieser Situation scheint der Club ein Angebot erhalten zu haben, das er nicht abeschlagen kann.
Dass auch an Kinarejkin andere Clubs interessiert sind, war bereits bekannt gewesen, aber nun scheint es doch konkret zu werden. Wie TaToTake berichtet, stünden Karpaty und der spanische Erstligist FC Villareal kurz vor einer Einigung über einen Wechsel Kinarejkins nach Spanien. Es geht um einen festen Wechsel, wobei über die Ablösesumme nichts bekannt ist.
Somit würde der von Kryvbas gewechselte erfahrene Andrij Klishchuk zum neuen Stammtorhüter, falls nicht noch jemand anders verpflichtet wird.
Unter diesen Umständen stellt sich manch einer die Frage, warum man es so eilig hatte, Oleksandr Kemkin abzugeben, der ja in der Hinserie der vergangenen Saison Stammkeeper und nach Einschätzung einiger stärkster Spieler seiner Mannschaft gewesen war. Ja, es war ein unbequemer Luxus, zwei der talentiertesten jungen Torhüter des Landes im Kader zu haben, von denen immer nur einer spielen konnte. Aber eben auch ein Luxus, um den andere einen beneiden.
Nun, so wie es aussieht, wird man ohne beide dastehen und mit einem soliden, aber nicht außergewöhnlichen Ersatz in die neue Saison gehen. Wer einen Platz im europäischen Wettbewerb (Platz 1-4) anstrebt, kann sich einen solchen Qualitätsverlust im Kader nicht leisten. Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen einen Plan haben, um dieses Problem ggf. auf dem Transfermarkt zu lösen.
