[2025/2026] Transfergerüchte: Rusyn, Faal und Fedor

Karpaty brauchen nach dem Abgang von Ihor Krasnopir dringend einen neuen Mittelstürmer. Die Suche gestaltet sich schwierig. Aber auch sonst gibt es interessante Gerüchte.

Igor Neves ist aktuell nicht erste Wahl, aber alternativlos

Bisher galt es als ausgemachte Sache, dass in dieser Winterpause Baboucarr Faal von Rukh zu den Grünweißen wechsel würde. Dieser Transfer hängt aber nach wie vor in der Luft. Wie heute der Sportjournalist Viktor Vatsko berichtete, sind sich Rukh und Karpaty einig: der Spieler solle ablösefrei, aber gegen eine Beteiligung an den Einnahmen bei einem Weiterverkauf wechseln. Diese Bedingungen sollen aber den Agenten des Spielers nicht gefallen, die natürlich an etwaigen jetzt fließenden Ablösesummen verdienen. An Faal seien derzeit diverse europäische Clubs interessiert, und Faals Agenten würden ihn gern in dieser Winterpause gegen eine entsprechende Ablösesumme verkaufen. Rukh-Chef Hrihorij Koslovskyj habe aber (vorerst?) dieser Variante einen Riegel vorgeschoben – Faal wechsle entweder zu Karpaty, oder er bleibe bei Rukh. Sein Vertrag läuft nächstes Jah im Sommer aus, er wäre also noch für die Folgesaison bei Rukh.

Eine weitere Variante ist in den letzten Tagen an die Öffentlichkeit gedrungen. Nasariyj Rusyn, unter Vertrag beim englischen Erstligisten AFC Sunderland, soll an einer Rückkehr in die Ukraine – und dabei: in seine Heimatstadt Lviv – interessiert sein. Der 27-jährige Angreifer ist gerade erst nach Polen an Arka Gdynia verliehen worden, aber aktuell melden verschiedene Quellen, dass er schon jetzt von Karpaty verpflichtet werden könne. Sportivka berichtet, dass Rusyn dieser Variante gegenüber nicht abgeneigt wäre. Allerdings sollte hier auch beachtet werden, dass Rusyn sich eigentlich wohler auf der Außenposition fühlt. Aber auch hier haben die Grünweißen aktuell Bedarf.

Eine weitere interessante Geschichte rankt sich um den jungen Mittelfeld Oleh Fedor (der heute beim Sparring gegen Daejeon endlich auf seiner Stammposition einer der besten Spieler auf dem Platz war. Viktor Vatsko berichtet, dass Polissya für Fedor 3 Millionen Euro geboten habe, Karpaty aber – anders als bei Krasnopir – nicht bereit waren, sich von ihm zu trennen. Fedor ist zweifellos ein großes Talent, und nachdem er unter Lupaschko ganz einfach nicht ins System gepasst hatte, bleibt zu hoffe, dass sich das jetzt mit dem neuen Trainer endlich ändert.


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