Marian Shved sagt “goodbye”

Wie sich herausgestellt hat, hat Topscorer und Schlüsselspieler Marian Shved letzte Woche beim Heimspiel gegen Arsenal (1:2) sein letztes Spiel für Karpaty gemacht.

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Marian Shved, Photo: © Informationszentrum «FC Karpaty»

Sein neuer Verein, Celtic Glasgow, hat eine Klausel bei seinem Leihvertrag gezogen, schon vor Ablauf der aktuellen Saison zu seinem neuen Club zu wechseln.

Warum er gerade jetzt, wo der Club ihn im Abstiegskampf dringend braucht, geht, ist nicht bekannt, denn es ist nicht anzunehmen, dass er in der aktuellen Saison für seinen neuen Club noch wird spielen können.

Sein vorübergehender Verbleib in Lviv war der Wunsch des Spielers gewesen, der noch beim Klassenerhalt helfen wollte. Im Interview mit der Vereinswebseite erklärte er, dass er auf jeden Fall zurückkehren werden, wenn er auch noch nicht wisse, wann das sein werde.

Fedetskyj kehrt zurück

Der frühere Mannschaftskapitän Artem Fedetskyj ist zur ersten Mannschaft zurückgekehrt.

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Artem Fedetskyj, Photo: © Informationszentrum «FC Karpaty»

Der Routinier war im Winter in die zweite Mannschaft versetzt worden, um jüngeren Spielern Platz zu machen. Diese Maßnahme hatte viele überrascht, da das vorhandene Personal in der Verteidigung keinen adäquaten Ersatz bot.

In einem Interview erklärte der Spieler, dass die Versetzung auf Wunsch des damaligen Sportdirektors und Vizepräsidenten Oleh Smalijchuk stattgefunden hatte. Nachdem nun Rostislav Yashchyschyn diesen Posten übernommen hatte, hat in der Führungsetage des Clubs ein Umdenken stattgefunden.

Auch betroffen vom “neuen Wind” waren zwei weitere Spieler, die aufgrund von Konflikten mit der Vereinsführung in die zweite Mannschaft versetzt worden waren: Rechtsverteidiger Denys Miroshnichenko, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft und der sich geweigert hat, einen Anschlussvertrag zu unterzeichnen sowie Adi Mehremic, der offenbar einen Disput um finanzielle Fragen mit dem Verein gehabt hatte. Beide Spieler hatten sich am vergangenen Wochenende bei der Heimniederlage gegen Arsenal im Aufgebot befunden und waren auch zum Einsatz gekommen.

Inwieweit diese Richtungsänderung eine Auswirkung auf die allgemeine Transferpolitik, für die nach wie vor Oleh Smalijchuk verantwortlich ist, haben wird, muss noch gesehen werden, ebenso, ob die drei genannten Spieler nach Saisonende noch beim Verein sein werden.

Rodrigo Vargas verlässt den Verein

Wie der Verein auf seiner Webseite mitteilte, verlässt Stürmer Rodrigo Vargas den Club mit sofortiger Wirkung.

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Rodrigo Vargas, Photo: © Informationszentrum «FC Karpaty»

Der 24-jährige Bolivianer war einer der vielen Südamerikaner, der im Rahmen des “Los Karpatos” Projektes verpflichtet worden war. Trotz guter Ansätze (Tempo, Technik) fehlte ihm die für seine Position notwendige Torgefährlichkeit, weshalb er es nicht schaffte, sich einen Platz in der ersten Mannschaft zu erkämpfen.

Karpaty – Arsenal: 1:2

Heute spielten Karpaty ihr Hinspiel in der Abstiegsrunde zu hause gegen Arsenal. Der heutige Gegner hatte den Großteil der Saison abgeschlagen am Tabellenende verbracht, dennoch hatten Karpaty es bisher nicht geschafft, diesen Gegner zu besiegen. Nach einer deutlichen Leistungssteigerung war es Arsenal in der Zwischenzeit gelungen, an Chornomorets’ auf den vorletzten Platz vorbeizuziehen, während Karpaty nach einer sehr enttäuschenden und unnötigen Niederlage gegen Olimpik nun auf einem Relegationsplatz standen. Da Olimpik heute bereits unentschieden gegen Vorskla gespielt hatte, konnten Karpaty, einen Sieg vorausgesetzt, immerhin nach Punkten gleich ziehen und durch das bessere Torverhältnis die Relegationszone verlassen. Dieses Spiel war auch ein Wiedersehen mit dem früheren Torhüter, Roman Pidkivka, der nach seiner Vertragsauflösung bei Karpaty nun bei Arsenal spielt.

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Photo: © Informationszentrum «FC Karpaty»

Das Spielsystem bei Karpaty war statt des gwohnten 3:4:3 heute ein 3:5:2. Im Kader gab es allerdings einige handfeste Überraschungen. Im Tor stand wie üblich Kuchynskyj, davor in der Dreierkette gab es auf der linken Position neben Sandokhadze und Papa Gueye mit dem vor einigen Wochen in die zweite Mannschaft verbannten Mehremic einen Rückkehrer. Im Mittelfeld stand rechts Myakushko, zentral Di Franco, Klyots und Hongla, links erneut Busko statt Hutsulyak. Den Zweiersturm bildeten Yoda und Shved.

Auf der Bank gab es eine weitere Überraschung. Torwart Penkov war natürlich erwartet, ebenso Innenverteidiger Nesterov, aber vollkommen unerwartet fanden wir dort auch Rechtsverteidiger Denys Miroshnichenko, der, nachdem er sich geweigert hatte, einer Vertragsverlängerung zuzustimmen, eigentlich aus dem ersten Kader verbannt worden war. Der Rest bestand dann aus Slyva, Kharzhevskyj, Hutsulyak und Ponde. Weiterlesen