[2023/2024] Ahrobisnes – Karpaty: 0:1

Heute spielten Karpaty bei Ahrobisnes, einer Mannschaft, die ebenfalls Ambitionen auf einen etwaigen Aufstieg in die UPL hat, die vom früheren Karpaty-Trainer Oleksandr Tschyzhevskyj geleitet wird und bei der eine ganze Reihe früherer Karpaty-Spieler unter Vertrag stehen. Es wartete also nicht nur ein schwieriges Spiel, sondern auch ein Wiedersehen mit vielen alten Freunden und Bekannten.

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Trainer Markevytsch muss nach wie vor auf einige verletzte Leistungsgräger verzichten: Yevhen Pidlepenets‘, Taras Sakiv und Taras Sakiv fehlten, und Vladyslav Babohlo war mit der moldauischen Nationalmannschaft unterwegs. Gespielt wurde im aus den letzten Wochen schon bekannten 4:4:1:1:

Auf der Bank saßen:

Während des Spiels kamen noch Cristhyan (Igor Neves) , Yehor Demtschenko (Artur Ryabov), Jurij Romanyuk (Yan Kostenko), Yehor Kartuschov (Vitalij Ravlyk) zum Einsatz.

Das Spiel verlief über die ersten 30 Minuten weitgehend auf Augenhöhe. Es gab wenig Höhepunkte, eine Menge Kampf im Mittelfeld, und beide Mannschaften haten jeweils eine größere Torchance. Karpaty gelang es erst zum Ende der ersten Hälfte, den Gegner unter Druck zu setzen.

Nachdem bis dahin wenig passiert war, wurde es dann, von der 40. Minute an, richtig turbulent. Nach einem Foul an Kostenko bekamen Karpaty einen Elfmeter, Polehenko trat an und verwandelte souverän zum 0:1. Nur 2 Minuten später zeigte der Schiedsrichter erneut auf den Punkt, dieses Mal war Tschatschua gefoult worden. Igor Neves trat an und schoss platziert flach rechts, aber Torwart Andrij Popovytsch hatte die Ecke geahnt und konnte parieren. So ging es mit einem Tor Vorsprung für die Grünweißen in die Pause.

Nach Wiederanpfiff war die Dynamik vor der Pause wieder ein wenig verschwunden. Ahrobisnes hatte sich neu sortiert und kam über den Kampf zu der einen oder anderen Chance. Karpaty waren zwar nach wie vor ballsicher und gut organisiert, aber von der Feldüberlegenheit am Ende der ersten Hälfte war nichts mehr zu sehen.

Das wurde auch zum Ende des Spiels nicht besser. Ahrobisnes dominierte nun, drängte auf den Ausgleich, während Karpaty zu kontern versuchten, was aber selten für Gefahr sorgte. Dass der Ausgleich noch nicht gefallen war, verdankten die Grünweißen ihrer gut organisierten Abwehr und auch ein wenig der mangelnden Durchschlagskraft der Gastgeber, die aus einigen Chancen durchaus mehr hätten machen können.

Und so zog sich das Spiel aus Karpaty-Sicht quälend und immer wieder mit Schreckmomenten dem Ende entgegen. Am Ende ging es aber gut, und Karpaty konnten mit einem knappen Sieg nach hause fahren.

Direkter Link zum 0:1 (40, Polehenko)

Das heutige Spiel war kein Augenschmaus. Karpaty hatten es mit einer sehr unangenehmen Mannschaft zu tun, der durch sein kampfbetontes Spiel die spielerische Überlegenheit der Grünweißen nicht zur Entfaltung kommen ließ. Gleichzeitig fehlte es an Kreativität, dem Gegner dennoch das eigene Spiel aufzuzwingen.

Das Resultat war an diesem Spiel das beste. Karpaty bleiben auf jeden Fall weiter ganz oben in der Tabelle. Nächste Woche geht es gegen Podillya, welches zwar einen schlechten Start in diese Saison hatte, aber über einen starken Kader verfügt.