[2026/2027] Sparring: CFR Cluj: 0:1

Heute spielten Karpaty ihr erstes Spiel im slowenischen Trainingslager. Gegner war der amtierende Vizemeister der rumänischen Liga, CFR Cluj – ein auf dem Papier deutlich stärkeres Team.

Elfmeterpfiff. Photo: Youtube

Karpaty gingen mit einigen Verletzungssorgen ins Spiel – Jean Pedroso, Roman Vantukh und Andrij Bulesa konnten nicht teilnehmen. Die Mannschaft begann im gewohnten 4:1:4:1 System mit folgender Startaufstellung:

Im Laufe der Partie kamen noch zum Einsatz: Anton Zhylkin (Roman Mysak), Vladyslav Tsymbalistyj (Rostyslav Lyakh), Tymur Stets’kov (Vitalij Kholod), Oleksandr Dyedov (Yaroslav Karabin), Vladyslav Resnik (Artur Schakh), Oleksij Sytsch (Denys Miroschnitschenko), Ilya Kvasnytsya (Xeber Alkain), Moha Moukhliss (Ambrosij Tschatschua), Marko Sapuha (Eriki), Nasaryj Rusyn (Yan Kostenko).

Das Spiel verlief in den ersten Minuten des Spiels weitgehend auf Augenhöhe. Cluj hatte eine Chance durch einen Distanzschuss, der aber das Tor knapp verfehlte, Karpaty wenig später durch einen Freistoß an der Strafraumgrenze, der aber auch nichts einbrachte.

Karpaty erspielten sich im Laufe der ersten halben Stunde zusehens ein Übergewicht und scheiterten mehrmals knapp vor dem gegnerischen Tor. Es gelang keinem der beiden Teams ein Treffer bis zum Pausenpfiff, und so stand es nach 45 Minuten weiter 0:0.

Nach Wiederanpfiff ging es zunächst mit nur einem Wechsel weiter – Anton Zhylkin ersetzte Roman Mysak im Tor. Die große Wechselrunde kam dann nach 60 Minuten: Vladyslav Tsymbalistyj für Rostyslav Lyakh, Tymur Stets’kov für Vitalij Kholod, Oleksandr Dyedov für Yaroslav Karabin, Vladyslav Resnik für Artur Schakh, Oleksij Sytsch für Denys Miroschnitschenko, Ilya Kvasnytsya für Xeber Alkain, Moha Moukhliss für Ambrosij Tschatschua. 10 Minuten später kamen dann noch Marko Sapuha für Eriki und Nasaryj Rusyn für Yan Kostenko.

Direkt nach seiner Einwechselung verursachte Marko Sapuha einen Elfmeter für Cluj. Den verwandelte souverän, und es stand 0:1. Dieser Spielstand wurde dem bisherigen Spielstand kaum gerecht, aber die Grünweißen hatten ihre Chancen einfach nicht nutzen können.

Karpaty wirkten durch diesen Rückstand nicht schockiert. Stattdessen spielten sie engagierter und aggressiv nach vorn, wodurch sie in den Minuten direkt danach direkt zu mehreren Torchancen kamen, die sie aber wieder nicht verwerten konnten. Es blieb am Ende bei der knappen 0:1 Niederlage.

Direkter Link zum 0:1 (70, Damjan Djokovic, ST)

Fazit

Trainer Fran Fernández wird ja nicht müde zu betonen, dass bei Trainingsspielen das Resultat völlig unwichtig ist. Gleichwohl kann man aber davon ausgehen, dass er sehen möchte, wie im Training eingeübtes umgesetzt wird. Anders als in den ersten zwei Sparrings, die noch in Lviv stattgefunden hatten, war das heute ein stärkerer Gegner, gegen den dieses Resultat auf dem Papier absolut keine Schande ist. Gleichwohl waren Karpaty über den größten Teil der Spielzeit das bessere Team, hatten das aber nicht durch Tore manifestieren können.

Im Vergleich zu anderen Sparrings – den bisherigen in dieser Sommerpause und denen in der letzten Winterpause – war dies ein ansehnliches Spiel. Karpaty zeigten ihren gewohnten Spielfluss und spielten schön nach vorn. Was also die Bausteine des Spiels betrifft, hätte der Trainer durchaus Gründe, zufrieden zu sein.

Interessant waren heute die Auftritte der neuen Spieler und auch einiger, die sonst selten zum Einsatz kommen. Rusyn und Moha hatten in der halben Stunde, für die sie auf dem Platz waren, eher wenig Gelegenheit, sich zu zeigen. Positiv überraschte Kvasnytsya, der mit Tempo und Dribbelstärke auf seiner rechten Seite für einige Unruhe sorgte.

Das nächste Sparring findet übermorgen, am Samstag, um 16:00 Uhr statt. Gegner dann ist NK Bravo, ein Team aus der slowenischen 1. Liga.