[2020/2021] Bukovyna – Karpaty: 0:3

Heute spielten Karpaty im heimischen Stadion Ukrajina ihr Auswärtsspiel gegen Bukovyna Tschernivtsi, eine Mannschaft aus dem unteren Mittelfeld der Tabelle.

Photo: © Informationszentrum «FK Karpaty»

Gespielt wurde wieder in einem 4:2:3:1-System mit Torwart Nasar-Stefan Sass, davor Vladyslav MudrykTymofij KalyntschukLyubomyr Stepantschuk und Roman Slyva. Die Doppel-6 bildeten Orest Pantschyschyn und Vadym Hudsinskij, im offensiven Mittelfeld Nasar SushchakSerhij Sten‘ und Oleh Bereza sowie Jurij Radelytskyj als Mittelstürmer.

Auf der Bank saß Torwart Valentyn Horokh, Verteidiger Roman Danilovskyj und Stepan Slitschnyj, die Angreifer Roman LisovykMaksym Ivanyuk und Dmytro SchostakEnete Joseph ist langzeitverletzt, von Von Maksym Khlan‘ war wieder nichts zu sehen. Im Laufe des Spiels kamen dann noch Lisovyk, Ivanyuk und Schostak zum Einsatz.

Das Spiel verlief über die erste halbe Stunde weitgehend ausgeglichen. Das erste Tor erzielte dann nach 33 Minuten Bukovyna mit einem Kopfball nach einer Ecke. Mit dem Stand ging es in die Pause.

Direkt nach dem Wiederanpfiff fiel dann das 0:2, erneut ein Kopfball nach einer Ecke – hier machte es die Karpaty-Abwehr dem Gegner doch deutlich zu einfach. Ab diesem Punkt waren wir wieder bei der gewohnten Situation: deutlicher Rückstand und zwar viele Offensivspieler (auch noch auf der Bank), die aber alle keine große Gefahr vor dem gegnerischen Tor ausstrahlten. Das 0:3, gleichzeitig der Schlussstand, fiel dann aus dem Spiel, ohne Standardsituation, nach 87 Minuten.

Das war erneut ein enttäuschendes Ergebnis, vor allem, wenn man den Spielverlauf berücksichtigt. Dass gleich zwei Tore aus fast identischen Situationen kassiert wurden, ist eine Aufgabe für Trainer Vovtschuk – die Abwehr in Standardsituationen kann man lernen. Das dritte Tor fiel nach einem Tempogegenstoß, der aufgrund der aufgerückten Abwehr möglich wurde, letztlich ein Resultat des durch die zwei Standards vorher entstandenen Spielstands. Das Hauptproblem der Mannschaft ist derzeit, dass durch die Abgänge von Spielern wie Prytula, Karabin, Runitsch und Lyakh sowie den langfristigen Ausfall von Enete Joseph vorn ganz einfach Schlagkraft fehlt. Es ist daher zu befürchten, dass auch in den nächsten Wochen Spielverläufe und Ergebnisse ähnlich sein werden.