[2020/2021] Karpaty – Epicenter: 0:3

Heute spielten Karpaty gegen einen der Hauptkonkurrenten der „anderen“ Karpaty um einen Aufstiegsplatz – Epicenter. Angesichts des Unterschieds in Spielstrke zwischen den beiden war die Möglichkeit, hier ein wenig Schützenhilfe zu leisten, wohl eher von untergeordneter Bedeutung. Wichtiger war wohl, die aufsteigende Formkurve der letzten Wochen zu bestätigen und sich mit Anstand aus der Affäre zu ziehen.

In der Startaufstellung standen:

Auf der Bank saßen Sass, StehnitskyjPidhurskyjNasartschuk, Slitschnyj, Danilovskyj und Radelytskyj. Während des Spiels kamen Danilovskyj (Sushchak), Radelytskyj (Joseph) und Pidhurskyj (Hudsinskyj) zum Einsatz.

Leider gelang es nicht, das Spiel offen zu halten, um sich dann eigene Chancen erarbeiten zu können. Nach 10 Minuten bereits striff der Ball Beresa in einer völlig ungefährlichen Situation im Strafraum bei einer Annahme mit der Brust den Oberarm entlang, und es gab einen etwas umstrittenen Handelfmeter, der dann auch zum 0:1 verwandelt wurde.

Und es wurde nicht besser. Fünf Minuten später fiel das 0:2 durch einen Schuss von der Strafraumgrenze. Die Karpaty-Abwehr hatte sich im Strafraum versammelt und den Gegner davor in Ruhe spielen lassen. So leicht darf man es nicht machen.

Das 0:3 fiel in der 29. Minute durch einen Kopfball nach einem Freistoß von der rechten Seite. Karpaty versuchten, weiter nach vorn zu spielen, aber es gelang nicht mehr viel – die Mannschaft wirkte stark verunsichert. Mit einem leider leistungsgerechten 0:3, das aber zu einem nicht kleinen Teil dem frühen Elfmeter zu verdanken war, ging es in die Pause.

In der zweiten Hälfte war Epicenter weiter klar tonangebend und spielte nach vorn, ohne allerdings dabei unnötig Kraft zu investieren oder ein Risiko einzugehen. Karpaty ihrerseits spielten nicht bedingungslos nach vorn, sondern waren sichtlich bemüht, die Niederlage in Grenzen zu halten und dabei, wenn möglich, vielleicht noch selber das eine oder andere Tor zu erzielen. Das war schon ein Unterschied gegenüber der Hinserie, wo in etlichen Spielen weiter nach vorn gestürmt wurde und die Niederlagen dann richtig bitter wurden.

Bedingt dadurch passierte nicht mehr viel. Es blieb bei der nicht unerwarteten, aber in der Höhe doch etwas enttäuschenden 0:3 Heimniederlage

Direkter Link zum 0:1, 0:2, 0:3

Eine Überraschung ist heute ausgeblieben. Dazu war der Gegner dann doch zu stark, aber auch das (fehlende) Glück spielte hier eine Rolle: der frühe Elfmeter brachte das Konzept der Mannschaft durcheinander. Ob dies nun wirklich ein berechtigter Elfmeter war oder nicht, spielt hier am Ende aber doch keine Rolle, am Resultat hätte das wohl wenig geändert.

Das nächste Spiel wird auwärts bei Tschajka sein – ein Gegner, bei dem der Ausgang deutlich offener sein dürfte als heute.