Mariyan Shveds unmittelbare Zukunft hängt in der Luft

Nach seiner starken Saison bei KV Mechelen hatte Mariyan Shved bereits angedeutet, dass er nach Ablauf seines Leihevertrags gern in Belgien bliebe. Ob dieser Wunsch in Erfüllung geht, ist derweil aktuell vollkommen offen.

Wir erinnern uns, dass Shved noch zwei Jahre Restvertrag bei Celtic Glasgow hat. Mechelen würde ihn gern behalten, und mit der Kaufoption hätte man ihn nach Saisonende fest verpflichten können, jedoch war der da vereinbarte Kaufpreis höher als der kleine Club hätte bezahlen können, weshalb man ihn am liebsten für ein weiteres Jahr auf Leihbasis verpflichtet hätte. Nach Ablauf eines weiteren Jahres wäre Shved aber schon im letzten Vertragsjahr, wodurch sein Verkaufswert – sollte sich Celtic dann von ihm trennen wollen – sänke. Celtic würde den Spieler daher gern entweder jetzt verkaufen oder zurückhaben, um bewerten zu können, ob er im Kader eine Zukunft hat.

Zusätzlich verkompliziert wird die Situation nun noch dadurch, dass traditionell nach Saisonende einige der Celtic-Leistungsträger nach Möglichkeiten suchen, in stärkeren Ligen – allen voran der EPL – unterzukommen, wodurch man auch diesen Sommer aller Voraussicht nach gezwungen sein wird, Lücken zu schließen. Etwa gibt es Gerüchte, dass Ryan Christie, dessen Vertrag Ende der kommenden Saison auslaufen wird, in diesem Sommer noch verkauft werden könnte. Shved könnte von der Position her durchaus in eine solche Lücke stoßen. Entsprechend spricht aktuell alles dafür, dass man sich bei Celtic mit einer Entscheidung über die unmittelbare Zukunft Shveds noch etwas Zeit lassen wird.

Für Mechelen ist diese Situation natürlich ähnlich unangenehm wie für den Spieler. Berichten zufolge wartet Trainer Vouter Vrancken aktuell immer noch auf eine Rückmeldung aus Glasgow, eine Entscheidung stehe noch aus. Shved selber, der schon deutlich gemacht hatte, dass er gern ein weiteres Jahr in Belgien bleiben würde, hält sich derweil wieder deutlich zurück mit Aussagen. Es ist aktuell durchaus vorstellbar, dass er am Ende vor der Herausforderung stehen könnte, sich nun doch bei Celtic durchzusetzen, was ihm ja vor dem Wechsel zu Mechelen misslungen war.