Berichten zufolge wird es Karpaty wohl gelingen, die drohende Transfersperre wegen des Verzugs der Zahlung von 2 Mio Ablöse für Jorge Carrascal an FC Sevilla zu vermeiden.

Berichten zufolge wird es Karpaty wohl gelingen, die drohende Transfersperre wegen des Verzugs der Zahlung von 2 Mio Ablöse für Jorge Carrascal an FC Sevilla zu vermeiden.

Karpaty haben sich vom deutsch-ugandischen Stürmer Melvyn Lorenzen getrennt.

Der 24-jährige war zu Beginn der Saison als vereinsloser Spieler zu Karpaty gestoßen, kam aber nicht zu mehr als einigen Kurzeinsätzen. Der Verein gab heute eine „Trennung im gegenseitigen Einvernehmen“ bekannt.
Karpaty befinden sich aktuell in einer prekären Lage. Sie schulden dem FC Sevilla 2 Mio Euro für den permanenten Transfer von Jorge Carrascal im Sommer 2018. Anders als bisher allerseits vermutet, ist die Summe bisher nicht bezahlt worden, und die UEFA droht mit einer 3-jährigen Transfersperre, falls das Geld nicht bis Ende des Jahres da ist.

Karpaty haben sich durch den zuletzt vereinslosen deutsch-ugandischen Stürmer Melvyn Lorenzen verstärkt.

Der 24-jährige ist als Flügelspieler auf der linken Seite zu hause, kann aber auch als Mittelstürmer eingesetzt werden. Er ist in der Bundesliga kein Unbekannter, hatte von 2013 bis 2017 bei Werder Bremen unter Vertrag gestanden.
Die letzten 2 Jahre waren wieder einmal turbulent gewesen für die Grünweißen. Im Jahr 2017 war “Los Karpatos” aus der Taufe gehoben worden – südamerikanische Perspektivspieler, Trainer aus Spanien und Portugal und das Versprechen, die Mannschaft würde bald “spanisch” spielen – schön und erfolgreich. Weniger offensichtlich war ein Aspekt, der der ökonomischen Notwendigkeit geschuldet war: der Club brauchte dringend Einnahmen, um zu überleben, und hierzu sollten junge Spieler entwickelt werden, die man dann gewinnbringend würde verkaufen können.

Wir erinnern uns, mit dem sportlichen Aufschwung hatte es nicht so recht geklappt. Das Trainerkarussell war unentwegt am rotieren, und der wohl beste Trainer der letzten Jahre, José Morais, war schon nach wenigen Monaten wieder weg, weil auch andere mitbekommen hatten, dass der Mann etwas konnte. Weiterlesen
Der ukrainische Mittelfeldspieler Yehor Nasaryna kommt per Leihe für ein Jahr mit Kaufoption von Royal Antwerpen.

Der Spieler wurde an der Akademie von Dynamo Kyiv ausgebildet und hatte vor seinem Wechsel nach Belgien zuletzt bei Dnipro gespielt.
Wie der Club heute mitteilte, hat er sich heute aus disziplinarischen Gründen von seinem uruguayischen Flügelspieler getrennt.

DerTropfen, der das Fass offenbar zum Überlaufen gebracht hatte, waren Schläge gegen einen Mannschaftskameraden während des Trainings.
Nachdem die Transfersperre der FIFA aufgehoben wurde, ist erwartungsgemäß heute ein neuer Spieler verpflichtet worden, der schon die letzten Tage zum Probetraining in Lviv verbracht hatte – der 22-jährige moldavische Angreifer Alexandru Boiciuc.

Der Neue erfüllt zumindest physisch die Anforderungen, es handelt sich um einen 1.87m großgewachsenen, kopfballstarken Stürmer, der im Sturmzentrum Hoffnung auf etwas mehr Lufthoheit macht, als das mit Cristian Ponde bislang möglich war.
Dennoch umgibt den Spieler auch eine gewisse Ambivalenz: auch der morgige Gegner Desna war an ihm interessiert gewesen, entschied sich aber letztlich gegen eine Verpflichtgung.
Über Vertragsdauer und Modalitäten gibt es vom Club bislang keine Angaben.
Ex-Karpaty-Stürmer Gustavo Blanco Leschuk, der heute von Shakthar an Antalyaspor weiterverkauft wurde, bringt Karpaty eine Beteiligung am Transfererlös ein.

Der generell zum Thema Karpaty gut informierte Sportjournalist Viktor Vatsko geht auf Twitter von 300.000 Euro für Karpaty aus.
Die FIFA hat diese Woche wegen alter Schulden ein Transferverbot gegen den Verein verhängt.

Es geht dabei um einen Streit über ausstehende Zahlungen, die den Transfer des Brasilianers Eric de Oliveira im Jahr 2011 betreffen, wo die FIFA nun offenbar gegen Karpaty entschieden hat.
Wie das Portal futbol24 berichtet, hat der Club die Forderung umgehend beglichen und das an die FIFA gemeldet, die Anfang nächster Woche, also noch vor dem Schließen des Transferfensters, den Bann wieder aufheben wird.