Mit seinem neuen Verein wird er die Chance auf einige internationale Spiele haben, auch wenn nicht damit zu rechnen ist, dass Riga sich für die Gruppenphase der Champions League qualifiziert.
Karpaty haben mal wieder einen Torwart von Shakhtar ausgeliehen. Oleh Kudryk, zur Zeit dritter Torwart beim Serienmeister, wechselt für ein Jahr nach Lviv.
Vakulenko hatte in der vergangenen Saison bei Arsenal Kyiv gespielt und war dort zum besten Spieler der Saison gewählt worden. Sein Vertrag bei Arsenal war eine Leihe von Shakthar, die aber einer Vertragsauflösung zugestimmt haben, so dass Vakulenko einen vollwertigen Vertrag bei seinem neuen Verein unterschreiben konnte.
Verstärkung in der zuletzt doch sehr löchrigen Abwehr ist dringend notwendig. Hoffen wir, dass Vakulenko zu einer solchen wird.
Dass Denys Miroshnichenko seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern würde, ist ja schon länger bekannt. Nun hat er bekanntgegeben, dass er ablösefrei zum FK Oleksandriya wechseln wird.
Bei seinem neuen Club, der die vergangene Saison als Tabellendritter beendet hatte, wird er die Möglichkeit haben, in der Europa League zu spielen, was sicher einen Einfluss auf seine Entscheidung gehabt haben dürfte.
Es bleibt allerdings abzuwarten, ob der international Spaß lange anhält – in der letzten Saison hatte bereits Vorskla schmerzhaft erfahren müssen, dass der Leistungsunterschied zwischen dem Dritten der UPL zu den besseren europäischen Clubs erheblich ist, und es ist nicht zu erwarten, dass Oleksandriya hier eine wesentlich bessere Figura wird machen können.
Als bitterer Beigeschmack für Karpaty bleibt, dass einer der talentierteren Spieler, den man über Jahre ausgebildet hat, nun geht, ohne dass eine Ablöse dafür erwirtschaftet werden konnte.
Verbnyj, der im defensiven Mittelfeld zu hause ist, war in der Hinrunde der abgelaufenen Saison regelmäßig zum Einsatz gekommen, sich aber am Ende gegen Dmytro Klyots, Christian Erbes und Francisco Di Franco auf seiner Stammposition nicht mehr durchsetzen können und ging deshalb für ein halbes Jahr auf Leihbasis zu Rukh. Weiterlesen →
Mit ihm geht ein sympathischer, in der Region aufgewachsener Spieler, der stets mit vollem Einsatz dabei ist, der aber sich aber durch technische Defizite doch als zu schwach für die erste Mannschaft erwiesen hat.
Zur Winterpause hatte er kurz vor eine Wechsel zu Erzgebirge Aue gestanden, woraus aber nichts geworden war. Der Trainer des deutschen Zweitligisten hatte sich später aber noch positiv über den Spieler geäußert und gemeint, dass zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht ein Wechsel noch denkbar wäre. Von einem Wechsel zu einem konkreten anderen Club ist aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt nichts bekannt.
In den letzten zwei Tagen sind Gerüchte aufgetaucht, dass Francisco Di Franco, einer der besten Spieler bei Karpaty in der abgelaufenen Spielzeit, vor einem Wechsel zum FK Oleksandriya stünde.
Deren Trainer, Wolodymyr Sharan, gilt als großer Fan des Spielers, der im zentralen Mittelfeld sowohl auf der „6“ als auch der „10“ spielen kann. Di Franco hat einen noch um weitere zwei Jahre laufenden Vertrag, wodurch sich zumindest die Möglichkeit einer Ablösesummer ergäbe. Es bleibt allerdings abzuwarten, ob der Club wirklich weiter alles verkaufen will, was irgendwie Geld einbringt und dabei riskiert, sportlich immer weiter in Schwierigkeiten zu geraten.
Der Vertrag des Spielers war auf zweieinhalb Jahre ausgelegt gewesen. Er hatte in der Rückserie der zurückliegenden Saison zunächst häufig gespielt und durch Tempo und Dribbelstärke einige positive Ansätze gezeigt. Die waren allerdings wieder zunichte gemacht worden durch seine eklatante Abschlussschwäche (wir erinnern uns an seinen verschossenen Elfmeter, der das Ausscheiden im Pokal gegen Ingulets besiegelte) und auch seine Unbeherrschtheit, die ihm im Spiel gegen Desna eine rote Karte einbrachte.
In den letzten Spielen wurde er überhaupt nicht mehr berücksichtigt, was seinen vorzeitigen Abschied nun auch nicht mehr überraschend macht.
Heute spielten Karpaty ihr Hinspiel des Relegations-Playoffs zuhause gegen Volyn‘. Dieses westukrainische Derby hatte in der UPL eine Tradition, bevor Volyn‘ vor einigen Jahren abstieg. Den Kadern nach sollte eigentlich alles klar sein, aber was war das schon nach dieser katastrophalen Saison. Das Stadion „Ukrajina“ war trotz freien Eintritts und Aufrufe verschiedener Fangruppen, die Mannschaft zu unterstützen, zwar voller als sonst, doch waren dennoch viele Ränge leer geblieben.
Die Aufstellung war nach dem Spiel letzte Woche gegen Arsenal verändert. Es gab ein 3:4:3 mit Kuchynskyj im Tor, davor Fedetskyj, Kovtun und Mehremic, im Mittelfeld Myakushko, Klyots, Hongla und Busko, im Sturm Di Franco, Ponde und Hutsulyak.
Auf der Bank saßen Torwart Penkov, der junge Innenverteidiger Avramenko, Wingback Slyva, Mittelfeldspieler Tolotschko sowie die Offensivspieler Lyakh (ebenfalls ein Nachwuchsspieler), Mendez und Debelko. Miroshnichenko, der in den letzten Wochen stark gespielt hatte, fehlte. Ebenfalls die erfahrenen Innenverteidiger Nesterov und Gueye, der heute erst den Club verlassen hatte, waren nicht im Kader. Weiterlesen →