Verbnyj, der im defensiven Mittelfeld zu hause ist, war in der Hinrunde der abgelaufenen Saison regelmäßig zum Einsatz gekommen, sich aber am Ende gegen Dmytro Klyots, Christian Erbes und Francisco Di Franco auf seiner Stammposition nicht mehr durchsetzen können und ging deshalb für ein halbes Jahr auf Leihbasis zu Rukh. Weiterlesen →
Mit ihm geht ein sympathischer, in der Region aufgewachsener Spieler, der stets mit vollem Einsatz dabei ist, der aber sich aber durch technische Defizite doch als zu schwach für die erste Mannschaft erwiesen hat.
Zur Winterpause hatte er kurz vor eine Wechsel zu Erzgebirge Aue gestanden, woraus aber nichts geworden war. Der Trainer des deutschen Zweitligisten hatte sich später aber noch positiv über den Spieler geäußert und gemeint, dass zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht ein Wechsel noch denkbar wäre. Von einem Wechsel zu einem konkreten anderen Club ist aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt nichts bekannt.
In den letzten zwei Tagen sind Gerüchte aufgetaucht, dass Francisco Di Franco, einer der besten Spieler bei Karpaty in der abgelaufenen Spielzeit, vor einem Wechsel zum FK Oleksandriya stünde.
Deren Trainer, Wolodymyr Sharan, gilt als großer Fan des Spielers, der im zentralen Mittelfeld sowohl auf der „6“ als auch der „10“ spielen kann. Di Franco hat einen noch um weitere zwei Jahre laufenden Vertrag, wodurch sich zumindest die Möglichkeit einer Ablösesummer ergäbe. Es bleibt allerdings abzuwarten, ob der Club wirklich weiter alles verkaufen will, was irgendwie Geld einbringt und dabei riskiert, sportlich immer weiter in Schwierigkeiten zu geraten.
Der Vertrag des Spielers war auf zweieinhalb Jahre ausgelegt gewesen. Er hatte in der Rückserie der zurückliegenden Saison zunächst häufig gespielt und durch Tempo und Dribbelstärke einige positive Ansätze gezeigt. Die waren allerdings wieder zunichte gemacht worden durch seine eklatante Abschlussschwäche (wir erinnern uns an seinen verschossenen Elfmeter, der das Ausscheiden im Pokal gegen Ingulets besiegelte) und auch seine Unbeherrschtheit, die ihm im Spiel gegen Desna eine rote Karte einbrachte.
In den letzten Spielen wurde er überhaupt nicht mehr berücksichtigt, was seinen vorzeitigen Abschied nun auch nicht mehr überraschend macht.
Heute spielten Karpaty ihr Hinspiel des Relegations-Playoffs zuhause gegen Volyn‘. Dieses westukrainische Derby hatte in der UPL eine Tradition, bevor Volyn‘ vor einigen Jahren abstieg. Den Kadern nach sollte eigentlich alles klar sein, aber was war das schon nach dieser katastrophalen Saison. Das Stadion „Ukrajina“ war trotz freien Eintritts und Aufrufe verschiedener Fangruppen, die Mannschaft zu unterstützen, zwar voller als sonst, doch waren dennoch viele Ränge leer geblieben.
Die Aufstellung war nach dem Spiel letzte Woche gegen Arsenal verändert. Es gab ein 3:4:3 mit Kuchynskyj im Tor, davor Fedetskyj, Kovtun und Mehremic, im Mittelfeld Myakushko, Klyots, Hongla und Busko, im Sturm Di Franco, Ponde und Hutsulyak.
Auf der Bank saßen Torwart Penkov, der junge Innenverteidiger Avramenko, Wingback Slyva, Mittelfeldspieler Tolotschko sowie die Offensivspieler Lyakh (ebenfalls ein Nachwuchsspieler), Mendez und Debelko. Miroshnichenko, der in den letzten Wochen stark gespielt hatte, fehlte. Ebenfalls die erfahrenen Innenverteidiger Nesterov und Gueye, der heute erst den Club verlassen hatte, waren nicht im Kader. Weiterlesen →
Wie das Portal „Football Ukraine“ heute mitteilte, hat Innenverteidiger Papa Gueye unmittelbar vor dem Relegationsspiel gegen Volyn‘ den Club verlassen.
Karpaty werden vermutlich nach Abschluss der laufenden Saison einen weiteren Leistungsträger verlieren, und zwar ablösefrei – der Vertrag von Serhij Myakuschko endet am 30. Juni und ist offenbar nicht verlängert worden.
Myakuschko war nach dem Weggang von Marian Shved nach Glasgow neben Mittelstürmer Cristian Ponde der einzige einigermaßen treffsichere Offensivspieler und wegen seiner Distanzfreistöße gefürchtet.
Wie das ukrainische Sportportal спортивка auf twitter mitteilte, soll Myakuschko bereits nach dem Spiel gegen Desna in privaten Gesprächen geäußert haben, dass er den Club verlassen will. Sollte sich diese Meldung bewahrheiten, verliert der Club einen Schlüsselspieler und wird in der kommenden Saison – egal ob erst- oder zweitklassig – mit einem großangelegten Neuaufbau beginnen müssen.
[Nachtrag:] Heute wurde der Spieler auf der Vereins-Homepage wie folgt zitiert:
Ich möchte allen versichern, dass ich mit niemand anderem als der Clubleitung über meine Zukunft gesprochen habe. Das [die Meldung] stimmt nicht, ich hatte keine Gespräche mit anderen Vereinen. Ich will keine Missverständnisse – alle meine Gedanken bei Karpaty. Vor uns liegen zwei sehr wichtige Spiele, auf die ich mich so gut wie möglich konzentriere.
Hier ist allerdings zu beachten, dass im Ursprungsbericht ja gar nicht die Rede davon gewesen war, dass Myakuschko mit einem anderen Club gesprochen habe – vielmehr hatte er im privaten Kreis geäußert, Karpaty verlassen zu wollen. Warten wir ab, was Ende des Monats passiert.
Der 27-jährige Links- und Innenverteidiger war erst im vergangenen Sommer als vertragsloser Spieler nach Lviv gewechselt und hatte sich dort schnell zu einem Stammspieler und Leistungsträger entwickelt.
Vor einigen Wochen wurde er – angeblich wegen finanzieller Streitigkeiten – vorübergehend suspendiert, dann aber später wieder begnadigt.
Karpaty könnten eine unerwartete Verstärkung im Kampf gegen den Abstieg erhalten: Jorge Carrascal könnte noch vor Ablauf der Saison von seiner Leihe bei River Plate vorzeitig nach Lviv zurückkehren.
Wie verschiedene Quellen berichtet haben, ist sein neuer Club nicht zufrieden mit den Leistungen Carrascals und sieht daher keinen Grund für einen weiteren Verbleib des Spielers.
Wie wir berichtet hatten, war der offensive Mittelfeldspieler im Januar für eine Leihgebühr von 500.000 Euro und einer Kaufoption für 3 Mio zum Gewinner des Copa Libertadores nach Argentinien gewechselt.
Er hatte in der Vorsaison durch teilweise spektakuläre Leistungen auf sich aufmerksam gemacht, konnte aber, nachdem Karpaty die Kaufoptino gegenüber FC Sevilla B gezogen und den Spieler fest verpflichtet hatten, die hohen Erwartungen nicht mehr ganz erfüllen.
In der aktuellen Situation, wo der Club auf einem Relegationsplatz steht und durch den Abgang von Marian Shved zu seinem neuen Verein nach Schottland dringend benötigte Abschlussstärke verloren gegangen ist, könnte der torgefährliche Carrascal für die letzten zwei Spiele durchaus zu einer kritischen Verstärkung werden.
Wie sich herausgestellt hat, hat Topscorer und Schlüsselspieler Marian Shved letzte Woche beim Heimspiel gegen Arsenal (1:2) sein letztes Spiel für Karpaty gemacht.
Sein neuer Verein, Celtic Glasgow, hat eine Klausel bei seinem Leihvertrag gezogen, schon vor Ablauf der aktuellen Saison zu seinem neuen Club zu wechseln.
Warum er gerade jetzt, wo der Club ihn im Abstiegskampf dringend braucht, geht, ist nicht bekannt, denn es ist nicht anzunehmen, dass er in der aktuellen Saison für seinen neuen Club noch wird spielen können.
Sein vorübergehender Verbleib in Lviv war der Wunsch des Spielers gewesen, der noch beim Klassenerhalt helfen wollte. Im Interview mit der Vereinswebseite erklärte er, dass er auf jeden Fall zurückkehren werden, wenn er auch noch nicht wisse, wann das sein werde.