Zugang: Serhij Vakulenko

Karpaty haben ihren ersten Neuzugang dieser Sommerpause verpflichtet: Serhij Vakulenko, 25 Jahre, Innenverteidiger, spielt ab sofort in grünweiß.

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Serhij Vakulenko, Photo: © football.ua

Vakulenko hatte in der vergangenen Saison bei Arsenal Kyiv gespielt und war dort zum besten Spieler der Saison gewählt worden. Sein Vertrag bei Arsenal war eine Leihe von Shakthar, die aber einer Vertragsauflösung zugestimmt haben, so dass Vakulenko einen vollwertigen Vertrag bei seinem neuen Verein unterschreiben konnte.

Verstärkung in der zuletzt doch sehr löchrigen Abwehr ist dringend notwendig. Hoffen wir, dass Vakulenko zu einer solchen wird.

Offiziell: Myakushko geht

Heute wurde von Seiten des Vereins bestätigt, dass Serhij Myakushko seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern und den Verein verlassen wird.

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Serhij Myakushko, Photo: © Informationszentrum «FC Karpaty»

Somit verliert der Club seinen nach dem Weggang von Marian Shved treffsichersten Spieler, ohne auch nur eine Ablöse dafür einstreichen zu können.

Als Grund für Myakushkos Weggang wurde genannt, dass er gern international spielen wolle. Von einem neuen Verein ist noch nichts bekannt.

Miroshnichenko geht nach Oleksandriya

Dass Denys Miroshnichenko seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern würde, ist ja schon länger bekannt. Nun hat er bekanntgegeben, dass er ablösefrei zum FK Oleksandriya wechseln wird.

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Denis Miroshnichenko, Photo: © Informationszentrum «FC Karpaty»

Bei seinem neuen Club, der die vergangene Saison als Tabellendritter beendet hatte, wird er die Möglichkeit haben, in der Europa League zu spielen, was sicher einen Einfluss auf seine Entscheidung gehabt haben dürfte.

Es bleibt allerdings abzuwarten, ob der international Spaß lange anhält – in der letzten Saison hatte bereits Vorskla schmerzhaft erfahren müssen, dass der Leistungsunterschied zwischen dem Dritten der UPL zu den besseren europäischen Clubs erheblich ist, und es ist nicht zu erwarten, dass Oleksandriya hier eine wesentlich bessere Figura wird machen können.

Als bitterer Beigeschmack für Karpaty bleibt, dass einer der talentierteren Spieler, den man über Jahre ausgebildet hat, nun geht, ohne dass eine Ablöse dafür erwirtschaftet werden konnte.

Oleksandr Chyzhevskyj ist der neue Cheftrainer, und er steht vor großen Aufgaben

Das Warten auf eine endgültige Entscheidung hat ein Ende, Oleksandr Chyzhevskyj wurde vom Interims- zum Cheftrainer befördert.

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Oleksandr Chyzhevskyj, Photo: © Informationszentrum «FC Karpaty»

Chyzhevskyj hatte die Mannschaft im Relegations-Playoff gegen Volyn‘ erfolgreich zum Klassenerhalt geführt, und als früherer Spieler der Mannschaft und erfolgreicher Trainer der zweiten Mannschaft ist er bei den Fans beliebt. Sein Assistent dürfte Artem Fedetskyj werden, der ja kürzlich einen Vertrag als Spielertrainer unterzeichnet hatte. Weiterlesen

Verbnyj und Hrysio kommen zurück

Nach Ablauf ihrer Leihe zu Rukh kehren nun Nazar Verbnyj und Maksym Hrysio in den Kader zurück.

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Nazar Verbnyj, Photo: © Informationszentrum «FC Karpaty»

Verbnyj, der im defensiven Mittelfeld zu hause ist, war in der Hinrunde der abgelaufenen Saison regelmäßig zum Einsatz gekommen, sich aber am Ende gegen Dmytro Klyots, Christian Erbes und Francisco Di Franco auf seiner Stammposition nicht mehr durchsetzen können und ging deshalb für ein halbes Jahr auf Leihbasis zu Rukh. Weiterlesen

Debelko verlässt den Verein

Mittelstürmer Roman Debelko verlässt erwartungsgemäß den Club.

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Roman Debelko, Photo: © Informationszentrum «FC Karpaty»

Mit ihm geht ein sympathischer, in der Region aufgewachsener Spieler, der stets mit vollem Einsatz dabei ist, der aber sich aber durch technische Defizite doch als zu schwach für die erste Mannschaft erwiesen hat.

Zur Winterpause hatte er kurz vor eine Wechsel zu Erzgebirge Aue gestanden, woraus aber nichts geworden war. Der Trainer des deutschen Zweitligisten hatte sich später aber noch positiv über den Spieler geäußert und gemeint, dass zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht ein Wechsel noch denkbar wäre. Von einem Wechsel zu einem konkreten anderen Club ist aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt nichts bekannt.

Mehr Gerüchte zur Trainersuche

Wer in der kommenden Saison die Mannschaft trainieren wird, steht immer noch nicht fest. Bislang hatte Ex-Karpaty-Torhüter Andrij Tlumak die Liste der Kandidaten angeführt, aber von einem Vollzug ist noch nichts bekannt.

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Andrij Tlumak, Photo: © Informationszentrum «FC Karpaty»

Es ist auch nicht auszuschließen, dass der Club mit Oleksandr Chyzhevskyi weiter machen könnte, nicht zuletzt, nachdem berichtet worden war, dass Artem Fedetskyj in der kommenden Saison eine Aufgabe als Spielertrainer übernehmen solle, wobei davon ausgegangen wird, dass der „Trainer“-Anteil darin bestehen dürfte, dem zukünftigen Cheftrainer zu assistieren. Inwieweit das nun mit der Aufgabe als Sportdirektor, von der früher berichtet worden war, vereinbar ist bzw. ob hier eine zweistufige Regelung angedacht ist, ist derzeit nicht bekannt.

Bezüglich des Gerüchts zu Tlumak meldete Sportyvka gestern auf Twitter, dass, sollte er kommen, er auch mehrere Spieler mitbrächte: den immer noch formstarken Routinier Denys Kozhanov, der seinerzeit bei der „großen Zeit“ im internationalen Wettbewerb bereits Teil der Mannschaft gewesen war, den 23-jährigen Iraner Siavash Haghnazari, der im offensiven Mittelfeld auch im Playoff gegen Karpaty bereits stark gespielt hatte sowie den 21-jährigen Mittelstürmer Ihor Karpenko, der nach Ablauf seiner Leihe zur Karpaty-Jugendmannschaft zurückkehrt.

Nur ist eben all das weder bestätigt noch entschieden. Wir können also nur weiter abwarten und hoffen.

Gerücht: Di Franco auf dem Weg nach Oleksandriya?

In den letzten zwei Tagen sind Gerüchte aufgetaucht, dass Francisco Di Franco, einer der besten Spieler bei Karpaty in der abgelaufenen Spielzeit, vor einem Wechsel zum FK Oleksandriya stünde.

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Francisco Di Franco, Photo: © Informationszentrum «FC Karpaty»

Deren Trainer, Wolodymyr Sharan,  gilt als großer Fan des Spielers, der im zentralen Mittelfeld sowohl auf der „6“ als auch der „10“ spielen kann. Di Franco hat einen noch um weitere zwei Jahre laufenden Vertrag, wodurch sich zumindest die Möglichkeit einer Ablösesummer ergäbe. Es bleibt allerdings abzuwarten, ob der Club wirklich weiter alles verkaufen will, was irgendwie Geld einbringt und dabei riskiert, sportlich immer weiter in Schwierigkeiten zu geraten.

Gerücht: Andrij Tlumak könnte der neue Trainer werden

Wie das Sportportal Sportyvka auf Twitter mitteilte, ist der frühere Karpaty-Torhüter Andrij Tlumak aktuell der heißeste Kandidat auf den Trainerposten bei Karpaty.

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Andrij Tlumak, Photo: © Informationszentrum «FC Karpaty»

Derzeit ist Tlumak Cheftrainer beim Gegner im Relegations-Playoff vom letzten Wochenende, Volyn‘ Luts’k, wo er sehr erfolgreich gearbeitet hat. Bei seinem derzeitigen Club könnte Tlumak von Vjatscheslav Schevchuk beerbt werden, der nach seiner Zeit als Trainer von Olimpik Donetsk derzeit vereinslos ist.

Tlumak ist seinem alten Verein immer noch eng verbunden und genießt in Lviv einen exzellenten Ruf, nachdem er dort im Anschluss an seine Karriere als Spieler gute Arbeit als Trainer im Jugendbereich geleistet hatte, bevor er seine erste Stelle als Cheftrainer in Luts’k antrat. Er würde bei Karpaty die Nachfolge von Interimstrainer Oleksandr Chyzhevskyi antreten.

Yoda den Club wieder verlässt

Keine Überraschung es ist. Wie der Club heute mitteilte, verlässt Karim Yoda den Club nach einem halben Jahr wieder.

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Karim Yoda, Photo: © Informationszentrum «FC Karpaty»

Der Vertrag des Spielers war auf zweieinhalb Jahre ausgelegt gewesen. Er hatte in der Rückserie der zurückliegenden Saison zunächst häufig gespielt und durch Tempo und Dribbelstärke einige positive Ansätze gezeigt. Die waren allerdings wieder zunichte gemacht worden durch seine eklatante Abschlussschwäche (wir erinnern uns an seinen verschossenen Elfmeter, der das Ausscheiden im Pokal gegen Ingulets besiegelte) und auch seine Unbeherrschtheit, die ihm im Spiel gegen Desna eine rote Karte einbrachte.

In den letzten Spielen wurde er überhaupt nicht mehr berücksichtigt, was seinen vorzeitigen Abschied nun auch nicht mehr überraschend macht.