Gespielt wurde wieder mit dem mittlerweile schon gewohnten 4:3:3 mit Pidkivka im Tor, davor Martins, Kovtun, Vakulenko und einem Testspieler, davor Verbnyj, Klyots und Yakimets‘ und im Sturm Layous, Karpenko und Di Franco. Während der ersten Halbzeit kam dann Kosak für Klyots und Prce für Vakulenko. Weiterlesen →
Der 18-jährige israelische Offensivspieler Hisham Layous, der in einigen Testspielen der letzten Wochen zum Einsatz gekommen war und dabei überzeugen konnte, ist heute verpflichtet worden.
Der als sehr talentiert geltende 24-jährige Torhüter hatte in den vergangenen Jahren immer wieder für einige Zeit einen Stammplatz in der ersten Mannschaft gehabt, ihn dann aber auch stets wieder an von außen verpflichtete Konkurrenten verloren.
Letztes Jahr hatte er nicht einmal mehr auf der Bank gesessen und dann den Verein zur Winterpause verlassen, um sich Arsenal Kyiv anzuschließen, wo er dann oft starke Leistungen zeigte.
Aufgrund dieser wechselhaften Vergangenheit ist Pidkivka bei den Fans durchaus nicht unumstritten. Es scheint aber, als ob er jetzt unter Trainer Oleksandr Chyzhevskyj im Club das Vertrauen und vielleicht auch die Nestwärme hat, die er braucht.
Es wird nun interessant, wer der beiden, Pidkivka oder Oleh Kudryk, die Stammposition im Tor erhalten wird. Beide dürften derzeit etwa gleichstark sein, wobei Kudryk nach der einjährigen Leihe zu seinem Stammverein zurückkehren wird, was natürlich die Frage aufwirft, warum man die Spieler anderer Clubs entwickeln und sie dann wieder abgeben soll.
Keine Überraschung, nachdem in den letzten Testspielen immer wieder das zwischenzeitig zu Arsenal Kyiv abgewanderte Eigengewächs Roman Pidkivka sowie Neuzugang Oleh Kudryk zwischen den Pfosten zu sehen gewesen waren: Herman Penkov verlässt den Verein.
Penkov war mit dem Ruf, ein außerordentlich talentierter Torhüter zu sein, gekommen, hatte aber dann das Pech, dass der ältere Kuchynskyj zur Nummer 1 wurde und seinen Stammplatz über die ganze Saison hinweg behaupten konnte, so dass Penkov ganz einfach die Möglichkeit fehlte, sein Können zu beweisen.
Es zeichnete sich bereits durch seine starken Auftritte als Gastsspieler bei den bisherigen Sparring-Spielen ab: Mittelfeldspieler Artem Kosak wurde heute offiziell als Neuzugang vorgestellt.
Kosak ist mit erst 21 Jahren noch jung und entwicklungsfähig. Er spielt im zentralen Mittelfeld, wo er als laufstark und durch sein gutes Passspiel eine gute Ergänzung für Klyots, Verbnyj und Mohamed werden könnte. Bisher hatte er bei Absteiger Arsenal Kyiv unter Vertrag gestanden.
Anders als vergangene Woche schon als bestätigt gemeldet, wird Nazarij Rusyn von Dynamo Kyiv doch nicht an Karpaty verliehen, sondern, wie mehrere Quellen in der ukrainischen Sportpresse berichten, stattdessen für ein Jahr bei Zoriya Luhansk spielen.
Der plötzliche Sinneswandel wurde nicht näher begründet, der Deal soll aber angeblich bereits in trockenen Tüchern sein. Für Club und Spieler dürfte ein Club, der in der Europa League spielt und darüber hinaus im nationalen Wettbewerb im oberen Drittel steht, deutlich attraktiver sein als ein Abstiegskandidat – das ist wohl die traurige Wahrheit.
Gespielt wurde ein 4:3:3, es könnte aber auch eine Art 4:2:3:1 gewesen sein, da Karpenko vorn recht einsam wirkte, mit Kudryk im Tor, davor Martins, Kovtun, Vakulenko und Dubinchak, im Mittelfeld Klyots, Di Franco und Tolotschko sowie im Sturm Karpenko und zwei Testspieler Interessant war in diesem Zusammenhang, dass die Spieler nun feste (und oft gegenüber der Vorsaison geänderte) Rückennummern hatten, was darauf hindeutet, dass es mittlerweile eine engere Auswahl der Spieler für die erste Mannschaft gibt. Die Kapitänsbinde trug nun zum wiederholten Mal Klyots, der mit der Nummer 7 auflief. Weiterlesen →
Di Franco war zum Ende der abgelaufenen Saison bereits mit einigen Club in Verbindung gebracht worden. Dynamo benötigt aktuell noch einen Spieler für das zentrale Mittelfeld, und Di Franco hat durch seine starke Saison offenbar die Aufmerksamkeit der Hauptstädter erregt.
Der Spieler hat noch einen Vertrag bis Ende 2021, wodurch Karpaty sich hier Hoffnung auf eine anständige Ablösesumme machen könnten, allerdings wäre nach einem eventuellen Abgang Di Francos auch der letzte Leistungsträger der vergangenen Saison weg, und in den bisherigen Testspielen wirkte das Mittelfeld bei Karpaty gerade nach dem Abgang von Hongla nicht ausreichend kreativ – sportlich wäre dieser Verlust ein weiteres Risiko im Kampf um den Klassenerhalt.
Gespielt wurde wieder mit 4:3:3, im Tor Pidkivka, davor Martins, Kovtun, Veremiyenko, ein Testspieler, im Mittelfeld Klyots, Verbnyj, ein Testspieler, im Sturm zwei Testspieler und Karpenko.
Das Spiel hatte einige Ähnlichkeit mit dem gegen Volyn‘, allerdings war dieser Gegner natürlich etwas stärker so dass beide Mannschaften einander in etwa neutralisierten.
Der Siegtreffer für Kolos fiel kurz vor der Pause und war in der Übertragung leider nicht zu sehen. In der zweiten Hälfte erhöhten Karpaty zwar den Druck, hatten aber mit ihren Abschlüssen wenig Glück.
Das erste Spiel gegen einen gleichklassigen Gegner wurde gleich verloren. Dem Spielverlauf nach hätte es natürlich genau so gut anders herum enden können, aber wenn man berücksichtigt, dass heute gegen einen Aufsteiger, der auch als Abstiegskandidat in die kommende Saison gehen dürfte, gespielt wurde, muss man sich schon Sorgen machen.
Karpenko im Sturmzentrum strahlte bei weitem nicht die gleiche Gefahr wie noch in den ersten Testpielen aus. Der Rest des Aufbau- und Angriffsspiels erinnerte an die vergangene Saison, das sah gefällig aus bis kurz vor dem gegnerischen Strafraum, und dann wurde es eher harmlos. Hier könnte die Verpflichtung von Rusyn, der (offenbar) heute noch nicht gespielt hatte, eine notwendige Verstärkung werden.