Nach dem Ausschluss aus der UPL ist die Saison für die Grünweißen beendet. Außerdem hat der zu erwartende Exodus an Spielern begonnen.

Nach dem Ausschluss aus der UPL ist die Saison für die Grünweißen beendet. Außerdem hat der zu erwartende Exodus an Spielern begonnen.

Langsam tröpfeln die Neuigkeiten herein. Wie Ihor Hryshchenko, der Sekretär des Fußballverbands berichtet, dürfen sich Karpaty auf Zulassung für die Perscha Liha (ukrainische 2. Liga) bewerben. Vorher war heute bereits bekannt gemacht worden, dass die Mannschaft aus der UPL ausgeschlossen ist.

Keine Überraschung, aber offiziell: Karpaty sind nicht mehr Bestandteil der UPL. Andere Fragen bleiben offen.

Oleh Smalijchuks Trolling gegen Rukh-Präsident Hrihorij Koslowksyj hat ein Nachspiel.

Anders als ursprünglich berichtet, wartet Sevilla offenbar immer noch auf die Transfersumme für Jorge Carrascal aus dem Sommer letzten Jahres. Dafür wurde nun über Karpaty die bereits angedrohte Transfersperre verhängt.

Dem Portal UA Football nach wurden die luxemburgischen Legionäre ausbezahlt, die anderen Spieler aber nicht.

Der Informationskrieg zwischen Karpaty und Rukh geht in die nächste Runde. Präsident Oleh Smalijchuk wandte sich mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit.

Dem Portal sport.ua zufolge hat es bei der Karpaty-Clubführung ein Umdenken gegeben: man bereitet sich darauf vor, nächste Saison in der Persha Liha (ukrainische 2. Liga) anzutreten. Dem Vernehmen nach, hatten die Pläne zuvor noch ganz anders ausgesehen. Aber das ist nicht die einzige Unstimmigkeit.

Seit gestern findet sich in der ukrainischen Sportpresse häufiger der Begriff „Lviver Skandal“ im Zusammenhang mit der Situation rund um Karpaty Lviv. Wir wagen einen Blick hinter die Kulissen des Konflikts zweier Alphatiere.

Auch zum Rückspiel gegen den FC Mariupol werden Karpaty nicht antreten. Somit wäre die zweite Spielabsage in der Saison komplett.
