Verbnyj, der im defensiven Mittelfeld zu hause ist, war in der Hinrunde der abgelaufenen Saison regelmäßig zum Einsatz gekommen, sich aber am Ende gegen Dmytro Klyots, Christian Erbes und Francisco Di Franco auf seiner Stammposition nicht mehr durchsetzen können und ging deshalb für ein halbes Jahr auf Leihbasis zu Rukh. Weiterlesen →
Mit ihm geht ein sympathischer, in der Region aufgewachsener Spieler, der stets mit vollem Einsatz dabei ist, der aber sich aber durch technische Defizite doch als zu schwach für die erste Mannschaft erwiesen hat.
Zur Winterpause hatte er kurz vor eine Wechsel zu Erzgebirge Aue gestanden, woraus aber nichts geworden war. Der Trainer des deutschen Zweitligisten hatte sich später aber noch positiv über den Spieler geäußert und gemeint, dass zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht ein Wechsel noch denkbar wäre. Von einem Wechsel zu einem konkreten anderen Club ist aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt nichts bekannt.
Wer in der kommenden Saison die Mannschaft trainieren wird, steht immer noch nicht fest. Bislang hatte Ex-Karpaty-Torhüter Andrij Tlumak die Liste der Kandidaten angeführt, aber von einem Vollzug ist noch nichts bekannt.
Es ist auch nicht auszuschließen, dass der Club mit Oleksandr Chyzhevskyi weiter machen könnte, nicht zuletzt, nachdem berichtet worden war, dass Artem Fedetskyj in der kommenden Saison eine Aufgabe als Spielertrainer übernehmen solle, wobei davon ausgegangen wird, dass der „Trainer“-Anteil darin bestehen dürfte, dem zukünftigen Cheftrainer zu assistieren. Inwieweit das nun mit der Aufgabe als Sportdirektor, von der früher berichtet worden war, vereinbar ist bzw. ob hier eine zweistufige Regelung angedacht ist, ist derzeit nicht bekannt.
Bezüglich des Gerüchts zu Tlumak meldete Sportyvka gestern auf Twitter, dass, sollte er kommen, er auch mehrere Spieler mitbrächte: den immer noch formstarken Routinier Denys Kozhanov, der seinerzeit bei der „großen Zeit“ im internationalen Wettbewerb bereits Teil der Mannschaft gewesen war, den 23-jährigen Iraner Siavash Haghnazari, der im offensiven Mittelfeld auch im Playoff gegen Karpaty bereits stark gespielt hatte sowie den 21-jährigen Mittelstürmer Ihor Karpenko, der nach Ablauf seiner Leihe zur Karpaty-Jugendmannschaft zurückkehrt.
Nur ist eben all das weder bestätigt noch entschieden. Wir können also nur weiter abwarten und hoffen.
In den letzten zwei Tagen sind Gerüchte aufgetaucht, dass Francisco Di Franco, einer der besten Spieler bei Karpaty in der abgelaufenen Spielzeit, vor einem Wechsel zum FK Oleksandriya stünde.
Deren Trainer, Wolodymyr Sharan, gilt als großer Fan des Spielers, der im zentralen Mittelfeld sowohl auf der „6“ als auch der „10“ spielen kann. Di Franco hat einen noch um weitere zwei Jahre laufenden Vertrag, wodurch sich zumindest die Möglichkeit einer Ablösesummer ergäbe. Es bleibt allerdings abzuwarten, ob der Club wirklich weiter alles verkaufen will, was irgendwie Geld einbringt und dabei riskiert, sportlich immer weiter in Schwierigkeiten zu geraten.
Wie das Sportportal Sportyvka auf Twitter mitteilte, ist der frühere Karpaty-Torhüter Andrij Tlumak aktuell der heißeste Kandidat auf den Trainerposten bei Karpaty.
Derzeit ist Tlumak Cheftrainer beim Gegner im Relegations-Playoff vom letzten Wochenende, Volyn‘ Luts’k, wo er sehr erfolgreich gearbeitet hat. Bei seinem derzeitigen Club könnte Tlumak von Vjatscheslav Schevchuk beerbt werden, der nach seiner Zeit als Trainer von Olimpik Donetsk derzeit vereinslos ist.
Tlumak ist seinem alten Verein immer noch eng verbunden und genießt in Lviv einen exzellenten Ruf, nachdem er dort im Anschluss an seine Karriere als Spieler gute Arbeit als Trainer im Jugendbereich geleistet hatte, bevor er seine erste Stelle als Cheftrainer in Luts’k antrat. Er würde bei Karpaty die Nachfolge von Interimstrainer Oleksandr Chyzhevskyi antreten.
Der Vertrag des Spielers war auf zweieinhalb Jahre ausgelegt gewesen. Er hatte in der Rückserie der zurückliegenden Saison zunächst häufig gespielt und durch Tempo und Dribbelstärke einige positive Ansätze gezeigt. Die waren allerdings wieder zunichte gemacht worden durch seine eklatante Abschlussschwäche (wir erinnern uns an seinen verschossenen Elfmeter, der das Ausscheiden im Pokal gegen Ingulets besiegelte) und auch seine Unbeherrschtheit, die ihm im Spiel gegen Desna eine rote Karte einbrachte.
In den letzten Spielen wurde er überhaupt nicht mehr berücksichtigt, was seinen vorzeitigen Abschied nun auch nicht mehr überraschend macht.
In seiner neuen Funktion wird er auch für die Auswahl eines neuen Cheftrainers zuständig sein, der die Nachfolge von Interimstrainer Oleksandr Chyzhevskyj übernehmen wird.
Übrigens wird in den Quellen auch spekuliert, dass der 34-Jährige sogar noch seine Karriere als Spieler um ein Jahr verlängert.
Heute spielten Karpaty das entscheidende Rückspiel um den Klassenerhalt in Luts’k bei Volyn‘. Das Hinspiel war 0:0 ausgegangen, insofern war klar, dass beide Mannschaften mindestens ein Tor erzielen mussten, wobei Karpaty ein nicht torloses Unentschieden reichen würde.
System und Aufstellung waren gegenüber dem Hinspiel wenig, aber offenbar durchdacht verändert. Gespielt wurde wieder 3:4:3 mit Kuchynskyj im Tor, der Dreierkette aus Fedetskyj, Kovtun und Mehremic, davor Di Franco, Klyots, Hongla und dem zurückgekehrten Miroshnichenko sowie im Sturm Myakushko, Ponde und Hutsulyak. Diese Aufstellung trug ganz offenbar der Tatsache Rechnung, dass Di Franco im Mittelfeld wertvoller war als als Rechtsaußen.
Auf der Bank saßen Torwart Penkov, Innenverteidiger Avramenko, die Wingbacks Slyva und Busko, Tolotschko für das zentrale Mittelfeld sowie Lyakh und Debelko für die Offensive. Mendez, der nach seiner Einwechselung eigentlich eine ordentliche Leistung gezeigt hatte, war nicht im Kader. Weiterlesen →
Heute spielten Karpaty ihr Hinspiel des Relegations-Playoffs zuhause gegen Volyn‘. Dieses westukrainische Derby hatte in der UPL eine Tradition, bevor Volyn‘ vor einigen Jahren abstieg. Den Kadern nach sollte eigentlich alles klar sein, aber was war das schon nach dieser katastrophalen Saison. Das Stadion „Ukrajina“ war trotz freien Eintritts und Aufrufe verschiedener Fangruppen, die Mannschaft zu unterstützen, zwar voller als sonst, doch waren dennoch viele Ränge leer geblieben.
Die Aufstellung war nach dem Spiel letzte Woche gegen Arsenal verändert. Es gab ein 3:4:3 mit Kuchynskyj im Tor, davor Fedetskyj, Kovtun und Mehremic, im Mittelfeld Myakushko, Klyots, Hongla und Busko, im Sturm Di Franco, Ponde und Hutsulyak.
Auf der Bank saßen Torwart Penkov, der junge Innenverteidiger Avramenko, Wingback Slyva, Mittelfeldspieler Tolotschko sowie die Offensivspieler Lyakh (ebenfalls ein Nachwuchsspieler), Mendez und Debelko. Miroshnichenko, der in den letzten Wochen stark gespielt hatte, fehlte. Ebenfalls die erfahrenen Innenverteidiger Nesterov und Gueye, der heute erst den Club verlassen hatte, waren nicht im Kader. Weiterlesen →