Dario Drudi über “Los Karpatos”

Auf galsports gab es einige interessante Zitate des Sportdirektors Dario Drudi zu den Veränderungen im Club:

Zu den Ambitionen: In dieser Saison wird Platz 4-6 angestrebt, Ziel ist, dritte Kraft im Land zu werden.

Zum Spielsystem: Es wird mehr Wert auf Ballkontrolle (Ballbesitz?) gelegt, und der Stil der Mannschaft soll offensiver werden, auch auswärts.

Zu den ausländischen Spielern: Sie haben einige Ausländer geholt, nicht weil sie besser sind als die eigenen Spieler, sondern, weil sie es hilfreich finden, wenn Spieler verschiedener Nationalitäten zusammen spielen und einander weiter bringen.

Der letzte Punkt ist interessant, da ja gerade Karpaty in den letzten Jahren in einer bewussten Entscheidung auf einen fast ausschließlich mit ukrainischen Spielern besetzten Kader gesetzt und dabei viele Spieler aus der eigenen Akademie in die erste Mannschaft gebracht hatten. Das wäre jetzt eine Abkehr von dieser Strategie nach gerade mal zwei Jahren.

Ich kann mir vom Umfeld her kaum vorstellen, dass das jetzt ganz ohne Konflikte abläuft, wobei ich die Logik durchaus nachvollziehen kann.

Karpaty – Zirka: 1:1

Heute fand das erste Saisonspiel für Karpaty, zu hause gegen Zirka statt.

Interessant war natürlich, welche 11 Spieler der neue Trainer aufstellen würde. Die für mich immer noch etwas unklare Situation um die neuen und das Transfer-Verbot, über das ja kürzlich noch berichtet worden war, spielte da auch eine Rolle. Tatsächlich standen heute eine ganze Reihe neue Spieler auf dem Platz. Gespielt wurde in einem 4:3:2:1-System. Im Tor stand Mysak (was mich überrascht, ich hatte eigentlich nach dem Abgang von Borovyk Pidkivka erwartet). Hinten gab es eine Viererkette mit Miroshnichenko rechts, Nesterow und Pereira zentral und Corteggiano links. Im Mittelfeld spielten Chachua, Holodyuk und Arques, davor Khudobyak und Ksyonz und Ribas als Sturmspitze. Es standen also mit Pereira, Corteggiano, Arques und Ribas vier neue Spieler in der Anfangself. Interessanterweise war Hutsulyak überhaupt nicht im Kader, ich frage mich, ob er vielleicht verletzt ist?

Das Spiel begann mit flüssigem Passpsiel von Karpaty, die von Anfang an das dominante Team waren. Schon in der 6. Minute fiel das 1:0 nach einem sehenswerten Konter, eingeleitet durch Miroshnichenko, der den Ball an Ksyonz weiterleitete, der wiederum aus etwa 20 Metern von rechts diagonal in den Strafraum spielte, wo Chachua hinlein lief und den Ball noch gerade vor dem Torwart erwischte und einschob.

Danach lief das Spiel mit mehr Ballbesitz und Feldvorteilen für Karpaty weiter, ohne dass jedoch große Torgefahr dabei herauskam. Dann hörte man plötzlich einen Pfiff, alle schauten etwas irritiert, und es gab nach etwa 35 Minuten Elfmeter für Zirka. Der Grund war ein Handspiel, welches man wohl geben konnte, wenn auch nicht musste – Pereira war aus kurzer Distanz angeschossen worden. Das hatte schon etwas von einem deja vu nach, gerade wenn der Gegner Zirka heißt.

Nach dem Ausgleich nahm das Spiel wieder etwas Fahrt auf, Karpaty wurden stärker und kamen durch Khudobyak und Ksyonz zu guten Torchancen, die aber nichts Zählbares ergaben. Mit 1:1 ging es in die Pause.

Karpaty kamen ohne Änderung aus der Pause. Das Spiel lief zunächst weiter, wie es vor der Pause aufgehört hatte, wobei Karpaty mitunter vorn etwas ratlos wirkten. Sie hatten diverse Freistöße vor dem gegnerischen Strafraum, die sie alle ziemlich kläglich vergaben – hier kommt sicher noch einiges an Arbeit auf den Trainer zu. In der 71. Minute kam Klyots für Holodyuk und in der 76. Minute Hrysio für Chachua. Ohne dass sich die Aufstellung änderte, war das nun eine deutlich offensivere Aufstellung.

In dieser Phase wurden Karpaty wieder etwas torgefährlicher und kamen zu einigen guten Möglichkeiten. In der 78. Minute erzielte Zirka fast die Führung, als sie mal ein bisschen zeigten, wie man Freistöße schießt – der Ball verfehlte aus über 20 Metern nur knapp den linken Winkel. Nach 83 Minuten kam Debelko für Ribas in der Sturmspitze. Am Ausgang änderte das alles nichts mehr.

Trainer und Vereinsführung haben dieses Jahr als Ziel den internationalen Wettbewerb genannt. Dafür war das heute zu wenig. Zirka ist ein schwer zu spielender Gegner, der sehr effizient spielt und das beste aus seinen Möglichkeiten macht, aber ganz gewiss kein Anwärter auf die obere Hälfte, und den muss man zu hause schlagen. Karpaty zeigten einige gute Ansätze, das Spiel wirkt tatsächlich etwas “spanisch”, aber es fehlte auch das Zwingende und die Durchschlagskraft vorn.

Was die neuen Spanier und Argentinier betrifft, wirkten die heute weder schlechter noch besser als der Rest der Mannschaft. Der einzige, der mich beeindruckte, war Corteggiano. Der Mann ist mit 30 quasi im “besten Verteidigeralter” immer noch fix auf den Beinen, technisch stark und konnte auch nach vorn einige schöne Impulse setzen. Youngster Osman wird es wohl ziemlich schwer haben, an dem in der linken Verteidigung vorbei zu kommen. Von den Stammkräften war Miroshnichenko wieder stark, und Khudobyak war wie immer am ackern und wühlen und hatte ein paar gute Szenen. Insgesamt erinnerte mich die Vorstellung aber wieder stark an die vielen liegen gelassenen Punkte der letzten Saison.

Zur Causa Hudyma

Hier ist (in ukrainischer Sprache) ein Bericht, in dem es um die Schieflage der aktuellen ukrainischen Fußball-Gerichtsbarkeit geht.

Im ersten Teil geht es um Leonid Kovel und den Skandal um seinen Vertrag bei Karpaty. Im zweiten Teil wird die Kontroverse um Volodymyr Hudyma und Karpaty aufgegriffen, aufgrund derer ja kürzlich eine Transfersperre gegen den Club verhängt wurde.

Der Streitpunkt ist die Frage, ob der Verein dem Spieler Bonuszahlungen auch für die Zeit, wo er aussortiert war und nicht spielte, hätte zahlen müssen. Sein damaliger Vertrag sah ja so aus, dass nur rund 25% seines Gehaltes fest war, während rund 75% aus Bonuszahlungen bestand, die – so wie ich das verstehe – an Einsätze gebunden waren. Dieser Bericht ist natürlich nur eine mögliche Sicht der Dinge. Mein Eindruck ist, dass das Schema, nach dem der Club die Verträge mit seinen Spielern gestaltet(e), durchaus fragwürdig, dabei aber wohl in gewisser Weise branchenüblich war und nun die Entscheidung des ukrainischen Fußballverbandes, dem Club gegenüber eine Transfersperre zu verhängen, obwohl er dem Club noch vor einigen Wochen die Lizenz erteilt hatte, nicht ganz sauber zu sein scheint.

Da man auch jenseits des Sports in der Ukraine leider schon länger mit fragwürdigen Gerichtsentscheidungen leben muss, dürfte der Ausgang dieses Dramas vollkommen offen sein. Jedenfalls wird am Samstag beim Saisonstart zuhause gegen Zirka wohl eine Mannschaft ohne Neuverpflichtungen auflaufen müssen.

Zugänge: Corteggiano und Carrascal

13.07.2017 – Noch zwei Legionäre: Guido Corteggiano, 30 Jahre, Argentinier und linker Verteidiger sowie Jorge Carrascal, 19 Jahre, Kolumbianer und offensives Mittelfeld.

Ganz offenbar hat der neue spanische Trainer hier ein paar Namen im Notizbuch gehabt. Interessant ist dabei, dass mittlerweile die Anzahl der Neuzugänge – 8 ohne Neuzugänge aus der eigenen Jugend, wenn ich richtig gezählt habe, ziemlich stattlich ist, so dass im Kader schon ein ziemliches Gedränge entstehen dürfte. Außerdem liegt die Anzahl der spanischsprachigen Spieler im Kader jetzt bei 5. Das ist schon sehr hoch für einen Verein, bei dem in der Rückserie der letzten Saison meist ausschließlich Ukrainer auf dem Platz standen. Andererseits ist es ja mittlerweile eine recht etablierte Vorgehensweise, eine größere Anzahl Spieler zu verpflichten und sich von einem guten Anteil davon dann ein halbes oder ganzes Jahr später wieder zu trennen.

Dabei gibt es immer noch keine Neuigkeiten, ob nun eine Transfersperre gilt oder nicht. Vor einigen Tagen war ja die Registrierung neuer Spieler durch den Verband verweigert worden, woraufhin der Club Protest eingelegt hat.

Zugang: Oleksandr Osman

Karpaty haben Dynamo-Kyiv-Jungspieler Oleksandr Osman für ein Jahr auf Leihbasis verpflichtet. Das ist ein vielversprechender Deal. Osman ist wie Matvienko, der letzte Rückrunde von Shakhtar ausgeliehen worden war, Linksverteidiger und U21-Nationalspieler.

Natürlich kann ich nicht ohne meinen Disclaimer: noch ist so richtig nicht raus, was jetzt eigentlich aus der Situation um die Transfersperre wird – bleibt sie bestehen, oder kippt sie noch – mit anderen Worten: was nützen all die Neuverpflichtungen, wenn der Club weiterhin keine neuen Spieler registrieren darf?

Zugang: Sebastian Ribas

Karpaty haben den Uruguayischen Stürmer Sebastian Ribas verpflichtet. Ribas hat für verschiedene große Clubs, z.B. Sporting Lissabon und Inter Mailand gespielt, sein Marktwert ist allerdings seit einigen Jahren deutlich gesunken. Zuletzt war er vereinslos.

Somit haben wir einen weiteren neuen spanischsprachigen Spieler bei Karpaty. Interessant bleibt für ich hier vor allem die Frage, was nun aus der Transfersperre gegen den Club geworden ist.

Transfersperre

Karpaty dürfen nach aktuellem Stand für die kommende Spielzeit keine neuen Spieler registrieren, das gilt also auch für die bereits verpflichteten Spieler. Grund ist der aktuell andauernde Streit um die Gehaltsforderungen des ehemaligen Spielers Volodymyr Hudyma. Nach Angaben der Karpaty-Vereinsführung ist diese Entscheidung illegal, da der entsprechende Antrag der Anwälte Hudymas bereits im Mai abgelehnt worden war.

Es war ja zu befürchten, dass so etwas wieder passieren würde, und es ist nach ähnlichen Vorfällen in der Vergangenheit sicher nicht auszuschließen, dass Hudyma mit seinen Forderungen recht hat, wobei man sich ja mit Vorverurteilungen zurückhalten sollte.

Wenn es dabei bleibt, hat das potentiell katastrophale Folgen für den Club – sie haben sich von Leistungsträgern der letzten Saison getrennt und dürfen die dafür neu verpflichteten Spieler nicht einsetzen.

Kaderkarussell und Gerüchte vor der Saison 2017/2018

Wie in jeder Transferperiode wird bei Karpaty der Kader kräftig durchrotiert.
Dabei sind auch wieder einige deftige Überraschungen dabei. Nachdem der
neue Trainer Sergio Navarro sich die Spieler im Trainingslager und
einigen Testspielen in Polen in Ruhe anschauen konnten, werden die
ersten “Opfer” nun bekannt: die beiden Innenverteidiger und bisherigen
Stammspieler Yevhen Zubeyko und Oleksiy Dytyatyev
werden den Club verlassen. Zubeyko hatte einen auslaufenden Vertrag,
der nicht verlängert wurde, während Dytyatyev einen noch laufenden
Vertrag hat und nicht gerade begeistert auf die Ankündigung des Clubs
reagiert hat.

Eine noch größere Überraschung ist, dass Torhüter Yevhen Borovyk,
der in der Rückserie der letzten Saison ein echter Leistungsträger war,
ebenfalls auf der Abschussliste steht. Auch er hat noch einen laufenden
Vertrag. Er kommentierte das Ganze eher diplomatisch. Soweit ich weiß,
war seinerzeit vereinbart worden, dass er nach seiner Karriere als
Spieler in den Trainerstab wechseln sollte. Ich bin gespannt, ob es
dabei bleibt.

Der vierte Abgangs-Kandidat ist Viktor Khomchenko,
der seinerzeit als Schnäppchen ablösefrei von Volyn Lutsk gekommen war.
Er hatte sich in der letzten Saison gegen die Konkurrenz von Hladky,
Hrysyo und Hutsulyak nicht durchsetzen können und war deshalb als
potentieller Abgang schon zu vermuten gewesen. Khomchenko hatte noch im
letzten Testspiel ein Tor erzielt, wurde jetzt aber nach hause
geschickt. Eine offizielle Erklärung gibt es hier aber noch nicht.

Dazu,
wer die entstandenen Lücken schließen soll, gibt es einige Gerüchte. In
der Innenverteidigung durften sich zwei Nachwuchsspieler in der ersten
Mannschaft zeigen: Nazar Vyzdryk (Seite auf Transfermarkt) und Andriy Busko.
Ob die beiden den Sprung ins erste Team schaffen werden, muss sich
zeigen. Hier sehen wir das übliche Muster bei Karpaty: teurere und
ältere Spieler werden durch jüngere und billigere aus dem eigenen
Nachwuchs ersetzt. Das hat in der Vergangenheit mal besser und mal
schlechter geklappt, ich denke nur an die letzte Transferpause im
Winter, wo dann doch wieder einige (auch der hier aussortierten) ältere
Spieler in den Kader geholt wurden, die zu einer wesentlichen
Stabilisierung und damit sicher auch dem Klassenerhalt beitrugen.

Außerdem gibt es Gerüchte, dass Karpaty (wieder) an Verteidiger Artem Schabanow (Seite auf Transfermarkt),
der zuletzt bei Stal gespielt hat, interessiert sind. Auf dem Papier
dürfte der nicht so ganz billig zu haben sein, er hat ja auch noch einen
Vertrag bis 2019, aber wann ist zum letzten Mal in der unteren Hälfte
der UPL eine Ablöse gezahlt worden? Ich kann mich ehrlich gesagt nicht
erinnern.

Was die Torwartposition betrifft, mache ich mir keine
großen Sorgen. Roman Pidkivka, der im erweiterten Kader der
U21-Nationalmannschaft steht, hat vor dem Zugang Borovyks sehr gut
gespielt (in der Vorsaison war er durch eine lange Verletzung lange Zeit
aus dem Gefecht), da mache ich mir eher Sorgen, wie lange es dauert,
bis ein “größerer” Club mit Geldscheinen winkt.

Im Sturm finde
ich zwar den (vermutlichen) Abgang Khomchenkos nicht verwunderlich, aber
letztlich bleiben doch einige offene Fragen. Roman Debelko ist für mich
ein unbeschriebenes Blatt. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht
vorstellen, dass er die Mittelstürmerposition adäquat ausfüllen kann,
sollte Hladky nicht finanziert werden können. Hutsulyak ist ja
eigentlich gelernter Mittelstürmer und wurde in der letzten Saison zum
offensiven Mittelfeldspieler umgeschult wo er am Ende immer besser
wurde. Er ist ja ein technisch starker Mann. Dass er ggf. Hladky
ersetzen könnte, halte ich für unwahrscheinlich, so weit ist der noch
nicht. Unklar bleibt auch, was aus dem Neuzugang aus Brasilien “China”
Rodgerio Alves wird, der einmal für 10 Minuten spielen durfte, dabei
auch m.E. keine schlechte Figur machte, aber Gerüchten zufolge auch auf
der Abschussliste steht (nur ist zu dem Thema danach nichts mehr durch
die ukrainische Sportpresse gegangen, daher halte ich das aktuell noch
für eine sehr vage Vermutung).

Das hier war sicher noch nicht
der letzte Stand. Erfahrungsgemäß geht es bei Karpaty für die nächsten
Wochen noch ziemlich turbulent weiter.

Kurz vor dem Transferfenster

Stürmer Oleksander Hladky darf Dynamo Kyiv ablösefrei verlassen. Karpaty würden ihn nach Ablauf der Leihe in der letzten Saison gern halten, allerdings steht dessen Gehalt, das weit höher ist, als es bei Karpaty üblich ist, dem aktuell im Wege. Man darf gespannt sein, wie es weiter geht.

Wenn man sich die letzte Saison ansieht, muss man sagen, dass Hladky den Club vor dem Abstieg gerettet hat. Blanco-Leschchuk, der ja bis zur Winterpause der beste Torschütze war und im Winter zu Shakhtar wechselte, hatte m.E. bei weitem nicht Hladky’s Qualität – sowohl spielerisch als auch als Führungsfigur. Ich hoffe, die kriegen das irgendwie eingetütet. Ohne adäquaten Ersatz dürfte es trotz aller großen Versprechungen, man wolle nächste Saison um die internationalen Plätze spielen, wieder eng werden (und wer weiß, welche Punktabzüge wegen verweigerter Zahlungen an ehemalige Spieler da noch warten).

Ein anderer geliehener Leistungsträger, Mykola Matvienko, soll Presseberichten nach ins Ausland verliehen werden, um mehr Spielpraxis zu sammeln. Das ist aus der Sicht seines Clubs verständlich, wird aber bei Karpaty eine merkliche Lücke reißen.

Von den bisherigen Neuzugängen bin ich – bis auf Bartulovytsch – noch nicht so richtig überzeugt, aber wir werden ohnehin erst einmal sehen müssen, wie sich die Spielweise mit dem neuen Trainer ändern wird und welche Spieler sich dann letztlich hervortun. Wie viel Bartulovytsch mit 30 noch bringt, müssen wir mal sehen. In seiner Zeit bei Karpaty war er richtig gut, und ich fand es sehr schade, dass er nach Ablauf der Leihe wieder weg war.

Interessant ist dabei auch, dass ein weiterer ehemaliger (Leih-) Spieler von Karpaty, Valery Fedorchuk, Dynamo ebenfalls ablösefrei verlassen darf. Auch der hatte damals in Lviv einen richtig guten Eindruck hinterlassen. Aber ich fürchte, auch hier wird die Größenordnung des Gehalts der Sache im Wege stehen dürfte, und ohnehin finde ich, dass die Mannschaft aktuell im Mittelfeld ganz gut aufgestellt ist.

Ich bin sehr gespannt, ob Dmytro Klyots in der kommenden Saison den nächsten Schritt in seiner Entwicklung macht. Für mich war der einer, der durchaus Potential zeigte. Von Chachua hatte ich das eigentlich auch schon erwartet, er war aber zum Saisonende nicht mehr so stark. Im offensiven Mittelfeld wurde Rückkehrer Hutsulyak, der ja eigentlich gelernter Stürmer ist, in der neuen Rolle auch immer besser.

Wenn das Saisonziel eine Platzierung um Position 4 herum sein soll, dann muss die Mannschaft aber vor allem daran arbeiten, etwas mehr Konstanz und sich nicht immer wieder durch völlige Katastrophenspiele zwischendurch um die Früchte der Arbeit zu bringen.