Gerücht: Di Franco auf dem Weg nach Oleksandriya?

In den letzten zwei Tagen sind Gerüchte aufgetaucht, dass Francisco Di Franco, einer der besten Spieler bei Karpaty in der abgelaufenen Spielzeit, vor einem Wechsel zum FK Oleksandriya stünde.

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Francisco Di Franco, Photo: © Informationszentrum «FC Karpaty»

Deren Trainer, Wolodymyr Sharan,  gilt als großer Fan des Spielers, der im zentralen Mittelfeld sowohl auf der „6“ als auch der „10“ spielen kann. Di Franco hat einen noch um weitere zwei Jahre laufenden Vertrag, wodurch sich zumindest die Möglichkeit einer Ablösesummer ergäbe. Es bleibt allerdings abzuwarten, ob der Club wirklich weiter alles verkaufen will, was irgendwie Geld einbringt und dabei riskiert, sportlich immer weiter in Schwierigkeiten zu geraten.

Gerücht: Andrij Tlumak könnte der neue Trainer werden

Wie das Sportportal Sportyvka auf Twitter mitteilte, ist der frühere Karpaty-Torhüter Andrij Tlumak aktuell der heißeste Kandidat auf den Trainerposten bei Karpaty.

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Andrij Tlumak, Photo: © Informationszentrum «FC Karpaty»

Derzeit ist Tlumak Cheftrainer beim Gegner im Relegations-Playoff vom letzten Wochenende, Volyn‘ Luts’k, wo er sehr erfolgreich gearbeitet hat. Bei seinem derzeitigen Club könnte Tlumak von Vjatscheslav Schevchuk beerbt werden, der nach seiner Zeit als Trainer von Olimpik Donetsk derzeit vereinslos ist.

Tlumak ist seinem alten Verein immer noch eng verbunden und genießt in Lviv einen exzellenten Ruf, nachdem er dort im Anschluss an seine Karriere als Spieler gute Arbeit als Trainer im Jugendbereich geleistet hatte, bevor er seine erste Stelle als Cheftrainer in Luts’k antrat. Er würde bei Karpaty die Nachfolge von Interimstrainer Oleksandr Chyzhevskyi antreten.

Yoda den Club wieder verlässt

Keine Überraschung es ist. Wie der Club heute mitteilte, verlässt Karim Yoda den Club nach einem halben Jahr wieder.

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Karim Yoda, Photo: © Informationszentrum «FC Karpaty»

Der Vertrag des Spielers war auf zweieinhalb Jahre ausgelegt gewesen. Er hatte in der Rückserie der zurückliegenden Saison zunächst häufig gespielt und durch Tempo und Dribbelstärke einige positive Ansätze gezeigt. Die waren allerdings wieder zunichte gemacht worden durch seine eklatante Abschlussschwäche (wir erinnern uns an seinen verschossenen Elfmeter, der das Ausscheiden im Pokal gegen Ingulets besiegelte) und auch seine Unbeherrschtheit, die ihm im Spiel gegen Desna eine rote Karte einbrachte.

In den letzten Spielen wurde er überhaupt nicht mehr berücksichtigt, was seinen vorzeitigen Abschied nun auch nicht mehr überraschend macht.

Fedetskyj wird neuer Sportdirektor

Wie mehrere Sportportale übereinstimmend berichten, wird Routinier und Kapitän Artem Fedetskyj  die Position des Sportdirektors übernehmen.

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Artem Fedetskyj, Photo: © Informationszentrum «FC Karpaty»

In seiner neuen Funktion wird er auch für die Auswahl eines neuen Cheftrainers zuständig sein, der die Nachfolge von Interimstrainer Oleksandr Chyzhevskyj übernehmen wird.

Übrigens wird in den Quellen auch spekuliert, dass der 34-Jährige sogar noch seine Karriere als Spieler um ein Jahr verlängert.

Volyn‘ – Karpaty: Spielbericht und Resultat

Heute spielten Karpaty das entscheidende Rückspiel um den Klassenerhalt in Luts’k bei Volyn‘. Das Hinspiel war 0:0 ausgegangen, insofern war klar, dass beide Mannschaften mindestens ein Tor erzielen mussten, wobei Karpaty ein nicht torloses Unentschieden reichen würde.

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Photo: © Informationszentrum «FC Karpaty»

System und Aufstellung waren gegenüber dem Hinspiel wenig, aber offenbar durchdacht verändert. Gespielt wurde wieder 3:4:3 mit Kuchynskyj im Tor, der Dreierkette aus Fedetskyj, Kovtun und Mehremic, davor Di Franco, Klyots, Hongla und dem zurückgekehrten Miroshnichenko sowie im Sturm Myakushko, Ponde und Hutsulyak. Diese Aufstellung trug ganz offenbar der Tatsache Rechnung, dass Di Franco im Mittelfeld wertvoller war als als Rechtsaußen.

Auf der Bank saßen Torwart Penkov, Innenverteidiger Avramenko, die Wingbacks Slyva und Busko, Tolotschko für das zentrale Mittelfeld sowie Lyakh und Debelko für die Offensive. Mendez, der nach seiner Einwechselung eigentlich eine ordentliche Leistung gezeigt hatte, war nicht im Kader. Weiterlesen →

Karpaty – Volyn‘: 0:0

Heute spielten Karpaty ihr Hinspiel des Relegations-Playoffs zuhause gegen Volyn‘. Dieses westukrainische Derby hatte in der UPL eine Tradition, bevor Volyn‘ vor einigen Jahren abstieg. Den Kadern nach sollte eigentlich alles klar sein, aber was war das schon nach dieser katastrophalen Saison. Das Stadion „Ukrajina“ war trotz freien Eintritts und Aufrufe verschiedener Fangruppen, die Mannschaft zu unterstützen, zwar voller als sonst, doch waren dennoch viele Ränge leer geblieben.

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Photo: © Informationszentrum «FC Karpaty»

Die Aufstellung war nach dem Spiel letzte Woche gegen Arsenal verändert. Es gab ein 3:4:3 mit Kuchynskyj im Tor, davor Fedetskyj, Kovtun und Mehremic, im Mittelfeld Myakushko, Klyots, Hongla und Busko, im Sturm Di Franco, Ponde und Hutsulyak.

Auf der Bank saßen Torwart Penkov, der junge Innenverteidiger Avramenko, Wingback Slyva, Mittelfeldspieler Tolotschko sowie die Offensivspieler Lyakh (ebenfalls ein Nachwuchsspieler), Mendez und Debelko. Miroshnichenko, der in den letzten Wochen stark gespielt hatte, fehlte. Ebenfalls die erfahrenen Innenverteidiger Nesterov und Gueye, der heute erst den Club verlassen hatte, waren nicht im Kader. Weiterlesen →

Gerücht: Myakuschko will weg – und könnte ablösefrei

Karpaty werden vermutlich nach Abschluss der laufenden Saison einen weiteren Leistungsträger verlieren, und zwar ablösefrei – der Vertrag von Serhij Myakuschko endet am 30. Juni und ist offenbar nicht verlängert worden.

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Serhij Myakushko, Photo: © Informationszentrum «FC Karpaty»

Myakuschko war nach dem Weggang von Marian Shved nach Glasgow neben Mittelstürmer Cristian Ponde der einzige einigermaßen treffsichere Offensivspieler und wegen seiner Distanzfreistöße gefürchtet.

Wie das ukrainische Sportportal спортивка auf twitter mitteilte, soll Myakuschko bereits nach dem Spiel gegen Desna in privaten Gesprächen geäußert haben, dass er den Club verlassen will. Sollte sich diese Meldung bewahrheiten, verliert der Club einen Schlüsselspieler und wird in der kommenden Saison – egal ob erst- oder zweitklassig – mit einem großangelegten Neuaufbau beginnen müssen.

[Nachtrag:] Heute wurde der Spieler auf der Vereins-Homepage wie folgt zitiert:

Ich möchte allen versichern, dass ich mit niemand anderem als der Clubleitung über meine Zukunft gesprochen habe. Das [die Meldung] stimmt nicht, ich hatte keine Gespräche mit anderen Vereinen. Ich will keine Missverständnisse – alle meine Gedanken bei Karpaty. Vor uns liegen zwei sehr wichtige Spiele, auf die ich mich so gut wie möglich konzentriere.

Hier ist allerdings zu beachten, dass im Ursprungsbericht ja gar nicht die Rede davon gewesen war, dass Myakuschko mit einem anderen Club gesprochen habe – vielmehr hatte er im privaten Kreis geäußert, Karpaty verlassen zu wollen. Warten wir ab, was Ende des Monats passiert.

Arsenal – Karpaty: 2:3

Heute spielten Karpaty ihr letztes Spiel der UPL-Abstiegsrunde auswärts bei Arsenal Kyiv. Dieses Spiel stellte eine letzte, wenn auch theoretische Chance, die Relegationsspiele doch noch zu vermeiden, statt – Karpaty mussten gewinnen und Olimpik im gleichzeitig stattfindenden Spiel bei Vorskla verlieren. Dies war auch das erste Spiel nach dem Abschied von Trainer Fabri, der aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt verkündet hatte. Für den Gegner ging es heute ebenfalls um alles, da sie durch einen Sieg heute bei gleichzeitig einem Unentschieden oder einer Niederlage von Chornomorets‘ im gleichzeitig stattfindenden Spiel gegen Desna vom letzten Platz, der den sicheren Abstieg bedeutet, entkommen konnten.

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Photo: © Informationszentrum «FC Karpaty»

Die Aufstellung war wie zuletzt auch unter Fabri ein 4:3:3 mit Kuchynskyj im Tor, davor einer Viererkette aus Miroshnichenko, Papa, Nesterov und Kovtun, einem Dreiermittelfeld aus Di Franco, Klyots und Hongla und dem Sturm aus Myakushko, Ponde und Hutsulyak.

Auf der Bank saßen Torwart Penkov, die Verteidiger Mehremic und Fedetskyj, Wingback Busko, Mittelfeldspieler Tolotschko und aus der Offensivabteilung Mendez und Debelko. Weiterlesen →

Viktor Vatsko: Gut, dass Fabri weg ist

In einem Kommentar auf Facebook zeigt sich Sportjournalist Viktor Vatsko nicht traurig über den vorzeitigen Abschied von Trainer Fabri González.

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Viktor Vatsko, Photo: Wikipedia, Lizenz: Creative Commons

Er schreibt u.a., dass Insiderberichten zufolge Fabri die Mannschaft absolut nicht geführt habe, keinen Plan für die Organisation des Trainings gehabt habe und Übungen oft praktisch unterwegs ausgedacht worden seien. Weiterhin habe er Disziplinlosigkeiten ihm gegenüber durch von „Stars“ der „Fremdenlegion“ (gemeint sind hier die ausländischen Spieler) und auch Verspätungen von Yoda und Hongla hingenommen, ohne dass je einer der Spieler dafür bestraft worden sei. Aber das sei nur eine kleine Kuriosität. Weiterlesen →