Anders als ursprünglich berichtet, wartet Sevilla offenbar immer noch auf die Transfersumme für Jorge Carrascal aus dem Sommer letzten Jahres. Dafür wurde nun über Karpaty die bereits angedrohte Transfersperre verhängt.

Anders als ursprünglich berichtet, wartet Sevilla offenbar immer noch auf die Transfersumme für Jorge Carrascal aus dem Sommer letzten Jahres. Dafür wurde nun über Karpaty die bereits angedrohte Transfersperre verhängt.

Dem Portal UA Football nach wurden die luxemburgischen Legionäre ausbezahlt, die anderen Spieler aber nicht.

Der Informationskrieg zwischen Karpaty und Rukh geht in die nächste Runde. Präsident Oleh Smalijchuk wandte sich mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit.

Dem Portal sport.ua zufolge hat es bei der Karpaty-Clubführung ein Umdenken gegeben: man bereitet sich darauf vor, nächste Saison in der Persha Liha (ukrainische 2. Liga) anzutreten. Dem Vernehmen nach, hatten die Pläne zuvor noch ganz anders ausgesehen. Aber das ist nicht die einzige Unstimmigkeit.

Seit gestern findet sich in der ukrainischen Sportpresse häufiger der Begriff „Lviver Skandal“ im Zusammenhang mit der Situation rund um Karpaty Lviv. Wir wagen einen Blick hinter die Kulissen des Konflikts zweier Alphatiere.

Auch zum Rückspiel gegen den FC Mariupol werden Karpaty nicht antreten. Somit wäre die zweite Spielabsage in der Saison komplett.

Nachdem der das Spiel gegen Mariupol bereits wegen Geldmangel abgesagt hat, verlässt nun auch konsequenterweise Linksverteidiger Vladyslav Dubinchak den Verein – seine heute auslaufende Leihe wurde nicht verlängert. Ebenso verlässt Vasyl Pryjma den Club.

Quellen zufolge wird die UPL sich weigern, Karpaty die Lizenz für die kommende Spielzeit zu erteilen, wenn sich nichts wesentliches an der finanziellen Lage des Clubs ändert. Die Entscheidung wird voraussichtlich am morgigen Dienstag, dem 30. Juni fallen. Das Spiel gegen Mariupol am Mittwoch wird wohl in jedem Fall nicht stattfinden.

Heute spielten Karpaty in Lutsk ihr erstes „Heimspiel“ nach der durch die COVID-19-Infektion einiger spieler bedingte Zwangspause gegen den wohl nächsten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg, Lokalrivale FK Lviv. Nach dem Abgang fast aller Legionäre und Leihspieler (nur Dubinchak und Kudryk sind übrig geblieben) war die große Frage, wie die bessere Jugendmannschaft, die nun noch übrig ist, sich schlagen würde. Der Abstand auf FK war vor dem Spiel 8 Punkte, so dass man, wenn man das „Unmögliche“ schaffte, nämlich einen Dreier einzufahren, durchaus wieder dran gewesen wäre.

Der offensive Mittelfeldspieler Levan Kenia spielte in der Saison 2012/2013 für Karpaty in einer der letzten “großen” Mannschaften der Grünweißen. Das sportliche Ziel, sich für den europäischen Wettbewerb zu qualifizieren, wurde deutlich verpasst, doch hatte der technisch versierte und elegante Georgier eine starke Saison und hinterließ einen bleibenden Eindruck. Sieben Jahre später blickt Levan im Interview auf seine Zeit in Lviv und andere Stationen seiner Karriere zurück.

Du bist ja in Deutschland dadurch bekannt geworden, dass Du bei Schalke 04 spieltest. Als Du nach Deutschland kamst, warst Du noch sehr jung. Wie siehst Du rückblickend Deine damalige Entscheidung? Weiterlesen