Heute spielten Karpaty auswärts bei Chornomorets. Nach der Niederlage gegen Oleksandriya letzte Woche ist der Abstand auf einen Relegationsplatz wieder auf zwei Punkte geschrumpft. die Konkurrenz – Zirka und Stal’ spielen beide erst einen Tag später am Sonntag. Als interessante Note am Rande ist anzumerken, dass heute zum ersten Mal Chornomorets-Neuzugang Oleksandr Hladkyj, der letztes Jahr um die selbe Zeit wesentlichen Anteil daran hatte, Karpaty vor dem Abstieg zu retten, auf sein altes Team treffen sollte.
Spielsystem und Aufstellung bei Karpaty waren wie immer, es gab ein 3:4:1:2 mit Shevchenko im Tor, der Dreierkette aus dem zurückgekehrten Fedetskyj (für den Lobaj weichen musste), Nesterov und Miroshnichenko, das Mittelfeld aus Myakushko, Erbes, Verbnyj und Hutsulyak, der hängenden Spitze Di Franco und Carrascal und Shved im Sturm. Auf der Bank saßen Mysak, Lebedenko und Lobaj als Defensivkräfte, Chachua, der diese Woche Holodyuk und Klyots verdrängt hatte, und für die Offensive Remenyuk, Sanchez und Akulinin. Weiterlesen →
Heute spielten Karpaty zu hause gegen Oleksandriya. Nach den Siegen in den vergangenen drei Spielen hat sich die Mannschaft ein kleines Punkte-Polster zu den Relegationsplätzen aufgebaut, und durch einen Sieg heute war ein Sprung auf den 8. oder gar 7. Tabellenplatz im Bereich des Möglichen.
Formation und Aufstellung waren nach der guten Leistung der letzten Woche weitgehende unverändert: ein 3:4:1:2 mit Shevchenko im Tor, eine Dreierkette aus Miroshnichenko, Nesterov und Lobaj, ein Vierermittelfeld aus Myakushko, Erbes, Verbnyj und Hutsulyak, dann Di Franco auf der Zehnerposition und davor Carrascal und Shved. Auf der Bank saßen ein paar neue Gesichter: wie gehabt Torwart Mysak und Verteidiger Lebedenko, dann im zentralen Mittelfeld Klyots und die Offensivspieler Remenyuk, Sanchez, Akulinin und Vargas. Kapitän Fedetskyj und Veteran Holodyuk waren aufgrund Gelbsperre aus dem letzte Spiel nicht dabei. Weiterlesen →
Die Fachpresse ist nach dem Sieg von Karpaty bei Olimpik voll des Lobes. Selbst Viktor Vatsko, der noch zu Beginn der Saison das “Los Karpatos” Projekt verspottet, das Niveau des Spiels und der Einkäufe kritisiert hatte, kam zu einem positiven Urteil: Karpaty seien von den unteren sechs der Abstiegsrunde mental die stärkste Mannschaft. Nach dem 0:3 zu hause gegen Olimpik hätten sie sich stark verändert und spielten einen schönen und durchdachten Fußball, wie man beim ukrainischen Portal “galsports” lesen kann.
Heute spielten Karpaty auswärts im Dynamo-Station in Kyiv gegen Olimpik Donetsk. Das letzte Spiel gegen diesen Gegner war zu hause krachend mit 0:3 verloren gegangen, es gab also einiges gutzumachen.
Im Spielsystem und der Aufstellung hatte sich seit dem Sieg gegen Zirka letzte Woche ein wenig geändert, für mich sah das aus wie ein 3:4:1:2 mit Shevchenko im Tor, einer Dreierreihe aus Fedetskyj, Nesterov, Miroshnichenko in der Verteidigung, davor Myakushko, Verbnyj, Erbes und Hutsulyak und Di Franco als hängende Spitze (oder Zehner, wie man’s nimmt) und Shved und Carrascal im Sturm, wobei Die Franco und Carrascal eigentlich ständig die Position tauschten. Mir scheint, als sollten die etwas defensiver agierenden Myakushko und Hutsulyak die zuvor doch arg wackelige Verteidigung stabilisieren. Die Bank war der der letzten Wochen ebenfalls ähnlich, aber an einigen Stellen verändert: Torwart Mysak, dann mit Lebedenko und dem offenbar schon einigermaßen genesenen Sandokhadze zwei Verteidiger, Holodyuk und mit Sanchez, Remenyuk und Akulinin drei Offensivkräfte. Lobaj und Vargas waren heute also nicht im Aufgebot. Weiterlesen →
Heute spielten Karpaty in der Abstiegsrunde auswärts gegen Stal’. Nachdem Zirka heute gegen Chornomorets gewonnen und in der Tabelle wieder an Karpaty vorbeigezogen waren, standen Karpaty vor dem Spiel wieder auf einem Relegationsplatz.
Karpaty begannen in der gleichen Besetzung wie letzte Woche, bis auf Nesterov, der den gelbrotgesperrten Lobaj ersetzte. Im Tor stand Shevchenko, davor stand die Dreierreihe aus Fedetskyj, Nesterov und Miroshnichenko, dann die Doppelsechs mit Verbnyj und Erbes, davor Di Franco, Carrascal und Hutsulyak und im Sturm Myakushko und Shved. Auf der Bank saßen neben Torwart Mysak wieder nur zwei defensive Feldspieler, Lebedenko und Holodyuk, der Rest offensiv: Akulinin, Sanchez und Vargas. Chachua ist zur Zeit nicht im ersten Kader, er hat, wie auch Pidkivka, gestern für die zweite Mannschaft gespielt.
Karpaty begannen gewohnt offensiv und setzten sich von Anfang an in der Hälfte des Gegners fest. In der fünften Minute hätte Myakushko beinahe die Führung erzielt, als er kurz vor dem Strafraum allein an den Ball kam, aber zu lange brauchte, um ihn zu kontrollieren, so dass noch ein gegnerischer Spieler intervenieren konnte. Stal’ versuchte sich hin und wieder mal in der Hälfte der Gäste und sorgte da durchaus auch für Probleme. Weiterlesen →
Heute spielten Karpaty in der Abstiegsrunde zu hause gegen Zirka. Das letzte Spiel war nach einer sehr schwachen Leistung bei Karpaty 0:0 ausgegangen. In der letzten Woche hatten Karpaty allerdings eine gute Leistung gezeigt beim 3:1-Sieg über Chornomorets. Letztere haben allerdings am Samstag drei Punkte geholt, wodurch die unteren vier Clubs nur druch wenige Punkte getrennt sind.
Karpaty spielten weitgehend unverändert gegenüber letzer Woche, nur der verletzte Sandokhadze fehlte, stattdessen spielte Ivan Lobaj in der Innenverteidigung. Es gab also wieder ein 3:2:3:2 mit Shevchenko im Tor, Miroshnichenko, Fedetskyj anders als letzte Woche innen und Lobaj links als Dreierkette, Verbnyj und Erbes im zentralen defensiven Mittelfeld, Di Franco, Carrascal und Hutsulyak im offensiven Mittelfeld und eine Doppelspitze bestehend aus Myakushko und Shved. Da alle Sperren abgesessen waren, stand der gesamte Kader zur Verfügung, auf der Bank saßen Mysak (Pidkivka hatte wieder bei der Nachwuchsmannschaft im Tor gestanden), Lebedenko, Holodyuk, Vargas, Cortes, Akulinin und Remenyuk – also wieder nur je ein Verteidiger und defensiver Mittelfeldspieler im Ersatz, der Rest ausschließlich Offensivkräfte. Weiterlesen →
Im Spiel letzten Samstag gegen Chornomorets musste Innenverteidiger Nika Sandokhadze das Spielfeld verletzt verlassen. Verschiedenen Quellen zufolge hat er einen Bänderriss im Sprunggelenk erlitten und wird somit wohl länger ausfallen.
Heute spielten Karpaty zu hause ihr drittes Spiel in der Abstiegsrunde gegen Chornomorets. Nach den Ergebnissen der letzten Wochen ging es unten in der Tabelle sehr eng zu: nur 3 Punkte zwischen den letzten 4 Positionen. Eine interessante Note gab dieser Begegnung auch die Verpflichtung von Oleksandr Hladkyj durch Chornomorets in der vergangenen Woche, der ja letztes Jahr um die selbe Zeit wesentlich dazu beigetragen hatte, Karpaty vor dem Abstieg zu retten, dann aber in der Hinrunde dieser Saison so schwach auftrat, dass sein in der Winterpause auslaufender Vertrag vom Club nicht verlängert wurde. Hladkyj kann bei guter Form in dieser Tabellenregion tatsächlich den Unterschied ausmachen, und es bleibt zu sehen, welche Leistungen er für seinen neuen Club wird abrufen können. Heute stand er allerdings aufgrund seines Fitnessrückstands noch nicht im Kader. Weiterlesen →
Heute spielten Karpaty ihr zweites Spiel in der Abstiegsrunde auswärts bei Oleksandriya. Vor Spielbeginn stand die Mannschaft auf dem letzten Platz, da gestern Stal’ auswärts bei Chornomorets gewonnen hatte.
Gespielt wurde heute in einem klassischen 4:4:2. Im Tor stand wieder Shevchenko, die Viererkette bestand aus Miroshnichenko, Nesterov, Lobaj und Hutsulyak. Im Mittelfeld standen Carrascal, Verbnyj, Erbes und Di Franco, davor spielten Myakushko und Shved als Doppelspitze. Nach der gelbroten Karte für Akulinin am letzten Wochenende wurde also darauf verzichtet, einen echten Neuner aufzubieten. Pidkiwka hatte in der zweiten Mannschaft gespielt und war nicht im Aufgebot, Fedetskyj nur Ersatz, ebenso wie Holodyuk und Lebedenko die heute zum ersten Mal seit längerer Zeit wieder im Kader standen. Neuzugang Christian Erbes hatte sein erstes Spiel heute neben Verbnyj im zentralen defensiven Mittelfeld. Weiterlesen →
Heute spielten Karpaty in ihrer ersten Begegnung der Abstiegsrunde zu hause gegen Olimpik Donetsk. Nachdem in der vergangenen Woche eine Einigung mit ihrem ehemaligen Spieler Volodymyr Hudyma bekannt gegeben worden war, wird allgemein nicht mehr damit gerechnet, dass die insgesamt 9 Punkte Abzug, die deswegen verhängt worden waren, tatsächlich noch vollstreckt würden. Andererseits ist es unten in der Tabelle enger geworden, nachdem die Konkurrenz gepunktet hat.
Im Kader bei Karpaty gab es einige Veränderungen. Das Spielsystem war eine Art 2:3:2:3 mit Debütant Oleksij Shevchenko im Tor, Fedetskyj und Sandokhadze als Innenverteidiger, davor eine Dreierreihe aus Miroshnichenko, Verbnyj und Hustulyak, die die Verteidigung ergänzten und gleichzeitig die Verbindung zur Offensivabteilung hielten, dann Carrascal und Chachua in der Kreativabteilung und schließlich Youngster Remenyuk, Shved und Akulinin im Sturm. Das war wie auch in den letzten Spielen eine ziemlich offensive Aufstellung, wobei vor allem Miroshnichenko und Hutsulyak die sehr laufintensive Aufgabe zukam, so eine Art Außenverteidiger vor der Abwehr zu spielen. Holodyuk fehlte immer noch verletzungsbedingt, und Di Franco stand wegen einer Gelbsperre nicht zur Verfügung. Der bisherige Stammtorhüter Roman Pidkiwka wurde gestern beim Spiel der zweiten Mannschaft in Mariupol eingesetzt und stand nicht im Kader. Ob das eine dauerhafte Änderung sein soll, ist unbekannt, aber es scheint dem Trainerstab wichtig zu sein, dass er Einsatzzeit hat, auch wenn in der ersten Mannschaft der erfahrenere Oleksij Shevchenko den Vorzug erhält.
Das Spiel begann gleich mit einer Chance für Karpaty, die aber kein zählbares Resultat hatte. Danach entwickelte ein munteres Spiel mit mehr Ballbesitz und Chancen bei den Hausherren und immer gefährlichen Kontern bei den Gästen. In gewisser Weise sehen wir genau diese Verteilung schon seit Wochen mit so ziemlich allen Gegnern außer den deutlich spieltärkeren Shakthar und Dynamo. Durch die offensive Spielweise und die nicht immer besonders eingespielt wirkende Abwehr bei Karpaty war durchaus immer mit einem Gegentor zu rechnen.
Nach ungefähr 30 Minuten sahe es dann aber zunehmend nach einem Tor für Karpaty aus. Es war nicht immer gerade zwingend, aber sie tauchten das eine um das andere Mal im gegnerischen Strafraum auf, und Olimpiks Abwher hatte ihre liebe Mühe. Leider ist nach wie vor der fehlende Killerinstinkt ein ungelöstes Problem, so dass es vorerst beim torlosen Unentschieden blieb.
Und als wir alle schon glaubten, dass es torlos in die Kabine ginge, pfiff da ein Männlein Elfmeter für Olimpik. Sandokhadze hatte einen Gegenspieler im Strafraum leicht berührt, der sich dann dankbar fallen ließ, und der Schiedsrichter kaufte die schauspielerische Einlage. Das 0:1 war, wenn man den Spielverlauf betrachtete, ein schlechter Witz, aber solche Witze ziehen sich ja wie ein roter Faden bereits durch die gesamte Saison.
Aus der Pause kehrten Karpaty mit einem Wechsel zurück: Klyots kam für Chachua also ein zentraler Mittelfeldspieler für einen anderen. Beide Spieler sind sonst eher im defensiven Mittelfeld zu hause, allerdings haben auch beide schon häufiger mal auf offensiveren Positionen gespielt. In der 53. Minute erzielten Karpaty den Ausgleich, nachdem Shved sehr schön steil geschickt worden war, was aber vom Schiedsrichter zu Unrecht als Abseits abgepfiffen wurde. Trotzdem wurde die Qualität des Spiels besser, und es kam in der Folge zu einigen vielversprechenden Szenen im Strafraum von Olimpik.
Nach 62 Minuten ging Fedetskyj für Myakushko vom Platz, es wurde also deutlich auf Offensive gesetzt. Das war aber schon eine Minute später Makulatur: Der bereits verwarnte Akulinin trat etwas ungeschickt seinem Gegenspieler auf den Fuß und musste mit gelb-rot vom Platz. Ob das jetzt gelbwürdig war, kann man diskutieren, allerdings muss man einfach besser aufpassen, wenn man bereits gelbbelastet ist.
Das Spiel wirkte nun zerfahren. Es gab viele Fouls und nun auch die ersten gelben Karten gegen Olimpik-Spieler, aber der Spielfluss war ziemlich dahin. Als Ersatz für Akulinin kam nun in der 71. Minute der Argentinier Catriel Sanches für Remenyuk zu seinem Debüt. Myakushko besetzte nun die Rechtsaußenposition. Das Tor erzielten dann aber die Gäste in der 84. Minute – ein Ball, der von der Grundlinie in den Fünfmeterraum gelangte, vorbei an mehreren in der Nähe stehenden Verteidigern. Das war trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit Anrennens zu billig. Aber es kam noch schlimmer. In der 92. Minute fiel sogar noch das 0:3.
Fazit: Dies war eine katastrophale Heimniederlage – sowohl von der Auswirkung her (nur noch ein Punkt Vorsprung vor dem letzten Platz) als auch der Art, wie sie zustande gekommen war. Die Mannschaft hat fast das ganze Spiel über dominiert und streckenweise schönen Fußball gespielt, kriegt es aber trotz einiger hochkarätiger Chancen nicht hin, gegen einen absolut schlagbaren Gegner das Tor zu treffen. Stattdessen kriegt man drei Gegentore, die angesichts des Spielverlaufs regelrecht ein Witz sind, hat seinen Mittelstürmer im nächsten Spiel durch Sperre nicht zur Verfügung und riskiert mit vier Gelben Karten noch weitere Sperren.
Der Schiedsrichter spielte heute sicher eine zumindest unglückliche Rolle, vor allem, wenn man an den Elfmeter in der ersten und das nicht gegebene Tor in der zweiten Halbzeit denkt, aber angesichts der gezeigten Leistungen hätte es auch so noch mindestens für einen Punkt reichen müssen.
So könnte es auch ohne Punktabzug durch den Verband noch gut zum Abstieg reichen.