Ihor Savytskyi: „Karpaty“ wurden zerstört – es gibt sie nicht mehr. Um den Club wiederzubeleben, muss man bei Null anfangen.

Während wir an dem Material über die Situation bei Karpaty bezüglich der Schule arbeiteten,  die sich vom Club löste und zu einer kommunalen Einrichtung wurde, war es unser Ziel, möglichst unvoreingenommene und das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchtende Information zusammenzustellen. Nachdem wir ein Interview mit Rostyslav Yashchyshyn, dem Karpaty-Geschäftsführer, geführt hatten, fragten wir logischerweise auch Ihor Savytskyj, den Direktor der neu gegründeten städtischen Kinder- und Jugend-Fußballschule „Karpaty“, den der Verein des schweren Amtsmissbrauchs beschuldigt.

Am Ende wurde aus einem Kommentar Ihor Savytskyjs ein umfassendes großes Interview. Zum Zeitpunkt unseres Gesprächs war noch nicht offiziell bekannt, dass in Lviv ein neuer FK Karpaty geschaffen würde mit Stepan Yurshchyn, Ihor Savytskyjs Stellvertreter an der Karpaty Kinder- und Jugendschule, als Generaldirektor. Im Interview mit Brutalnyj Futbol brachte Ihor Savytskyi seine Überzeugung zum Ausdruck, dass Smalijchuks Karpaty eine kurzlebige kaufmännische Episode sei, weshalb ein weiteres, auf der von ihm geleiteten kommunalen Karpaty-Schule basierendes „pro-karpatisches Projekt“ in Lviv notwendig sei.

Kurz über den Helden dieses Interviews. Ihor Savytskyj ist ein in der Region Lviv bekannter Sportfunktionär. Er war einer der Gründer und Direktor des Basketballclubs „Polytechnyka-Halytschyna“, leitete den Basketballverband von Lviv und war Mitglied des Exekutivkomitees des Basketballverbandes der Ukraine. Seinerzeit nahm Ihor Savytskyj die Einladung Petro Dyminskyjs an, die Kinder- und Jugendschule „Karpaty“ zu leiten. Mittlerweile haben sich die Wege von Savytskyj und Dyminskyj getrennt, und die Anteile an Karpaty liegen in verschiedenen Händen. Wie es weiter geht, beleuchtet Ihor Savytskyj im Interview.
Ein Interview mit Brutalnyj Futbol.

Ihor Savytskyj, Photo: Brutalnyj Futbol
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