Am heutigen letzten Tag des Transferfensters in der Ukraine hat es noch zwei prominente Wechsel in der Druha Liha (ukr. 3. Liga) gegeben. Das hat einige Aussagekraft darüber, welche Pläne die Führung mit Karpaty Lviv hat.

Am heutigen letzten Tag des Transferfensters in der Ukraine hat es noch zwei prominente Wechsel in der Druha Liha (ukr. 3. Liga) gegeben. Das hat einige Aussagekraft darüber, welche Pläne die Führung mit Karpaty Lviv hat.

Beim zweiten „Karpaty“-Spiel des Tages traf Halytsch heute auswärts auf die zweite Mannschaft von Volyn Lutsk.

Heute stand am fünften Spieltag der Druha Liha (ukr. 3. Liga) für Karpaty das Heimspiel gegen Rubikon Kyiv, eine Mannschaft aus dem unteren Tabellendritel, an.

Nach der gestern bekannt gewordenen Nachricht über den Verkauf des Karpaty-Vereinszentrums an den FK Lviv veröffentlichte Serhij Bolotnikov heute auf seiner Facebook-Seite eine Erklärung.

Das Karpaty-Vereinszentrum in Brjuchowytschi vor den Toren von Lviv mit Clubhaus, Trainings- und Rehabilitationsanlagen gilt als eines der besten in der Ukraine. Seit heute hat es einen neuen Eigentümer.

Es gab keine Ankündigung und ist deshalb zu einer unangenehmen Überraschung geworden: vier Karpaty-Spieler sind vergangene Woche im Kader des Stadtrivalen Rukh gemeldet worden.

Die Schulden, die Karpaty aus früheren Transfers gegenüber anderen Clubs haben, sorgen durch eine heute bekannt gewordene Entscheidung der FIFA für weitere Sorgen.

Nachdem in unerem großen Interview der frühere Karpaty-Trainer Roman Sanzhar von den Umständen berichtet hatte, wie er Trainer bei Karpaty geworden ist, erfahren wir nun von seinem Vorgänger Oleksandr Chyzhevskyj auf Tribuna dessen Sicht der Ereignisse im Sommer 2019.

Heute gab es das erste von zwei Spielen von Karpaty gegen sich selbst, welche wir der Weigerung des Weigerung des Lviver Fußballverbandes (angeführt vom Rukh-Eigentümer Hrihorij Koslowkyj nahestehenden Oleksij Schevtschenko) zu verdanken ist, auf der Grundlage des Halytscher Clubs den „erneuerten“ FK Karpaty zu schaffen. Immerhin konnte man sich vor dem Spiel sicher sein: Karpaty würden nicht ohne Punkte nach hause gehen.

Die „anderen“ Karpaty aus Halytsch haben einen früheren Karpaty-Spieler unter Vertrag genommen.
