Nach überstandenen Tests auf Coronavirus-Infektionen beginnt für die Spieler nun die Vorbereitung auf die Wiederaufnahme des Spielbetriebs am 30. Mai. Dabei gibt es jedoch noch einige Fragezeichen.

Nach überstandenen Tests auf Coronavirus-Infektionen beginnt für die Spieler nun die Vorbereitung auf die Wiederaufnahme des Spielbetriebs am 30. Mai. Dabei gibt es jedoch noch einige Fragezeichen.

Die finanzielle Lage bei Karpaty ist bekanntlich mehr als angespannt. Verschiedenen Quellen zufolge hat der Club seit der Winterpause keine Spielergehälter mehr bezahlt. Wie der Journalist Igor Burbas auf Twitter berichtet, gibt es nun (moderat) gute Nachrichten.

Dass Jorge Carrascal wohl nicht mehr lange bei River Plate bleiben dürfte, scheint beschlossene Sache zu sein, nur das „wohin“ und „wieviel“ ist noch offen. Da Karpaty eine 10%-Beteiligung am Weiterverkauf zustehen, wird diese Frage auch in Lviv gespannt verfolgt. Nun zeichnet sich ein etwas konkreteres Gerücht ab.

Der Spanier Sergio Navarro war 2017 der erste Karpaty-Trainer der „Los Karpatos“ Ära. In seiner kurzen Amtszeit, die nur etwa zweieinhalb Monate währte, scheiterte er wohl vor allem daran, einer neu zusammengestellten Mannschaft in kürzester Zeit eine neue, „spanische“ Spielkultur beizubringen, was damals zu einer Serie von teilweise krachenden Niederlagen geführt hatte. Aktuell arbeitet Navarro als Assistent beim spanischen LaLiga-Club UD Levante. In einem Interview blickt Navarro auf seine Zeit in Lviv zurück.

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Karpaty-Trainer Roman Sanzhar äußerte sich in einem Interview mit der UPL-Webseite über die Quarantäne und einen Übergang zurück zum Spielbetrieb.

Wegen des aufgrund der Coronavirus-Pandemie verhängten Versammlungsverbots wird die Wahl des nächsten UPL-Präsidenten auf den 25. Mai verschoben.

Der UPL-Präsident Thomas Grimm wird bekanntlich seine Amtszeit nicht verlängern. Einer der genannten Gründe war übrigens auch, dass es nicht gelungen war, die TV-Übertragungsrechte aller UPL-Spiele zentral zu organisieren, wo einer der Clubs, die aus der Phalanx ausbrachen und eigene Verträge abschlossen, Karpaty waren. Die Suche nach einem Nachfolger verläuft chaotisch, und ein uns wohlbekanntes Gesicht könnte dabei eine Rolle spielen.

Hrihorij Koslowskyj stellte sich gestern bei Viktor Vatsko auf dessen Youtube-Kanal zu einem Interview über seinen Club, wobei aber auch die Frage, wie es zwischen der Stadt und FK Karpaty weiterginge.

Der luxemburgische Rechtsverteidiger Marvin Martins hat sich auf der Internetseite des Vereins über seine Eindrücke von seiner ersten Profisaison in Lviv und die Situation jetzt geäußert.

Die Lviver Sportzeitschrift Sportyvka meldete heute per twitter, Marian Shved habe für diesen Sommer eine Rückkehr in die Ukraine auf Leihbasis geplant, was aber durch die Coronavirus-Pandemie möglicherweise verhindert worden sei. Darauf antwortete der Spieler umgehend.
