Anzeichen hatte es ja bereits gegeben, jetzt ist es offiziell: Mariyan Shved hat einen neuen Club.

Anzeichen hatte es ja bereits gegeben, jetzt ist es offiziell: Mariyan Shved hat einen neuen Club.

Bei Karpaty Halytsch zeichnet sich langsam ab, wie der Club in die neue Saison gehen will. Es wird einen neuen Trainer und eine Reihe bekannter Gesichter bei den Spielern geben.

Dass Mariyan Shved weiter für Mechelen spielen möchte, hat er mittlerweile klar gesagt. Gleichwohl lag eine Patt-Situation vor: Mechelen fehlte das Geld, ihn zu verpflichten, und Celtic wollte ihn zwei Jahre vor Vertragsende nicht noch einmal verleihen. Nun deutet sich ein Durchbruch an.

Gestern hatten wir Berichte zitiert, die einen möglichen Abschied von Karpaty Halytsch aus dem bezahlten Fußball nahelegten. Dem wurde heute auf dem Portal „Footboom“ widersprochen.

Nachdem vor einigen Wochen ein größerer Teil der Spieler den Verein verlassen haben, hängt die Zukunft von Karpaty Halytsch in der Druha Liha (ukr. 3. Liga) nur wenige Tage vor dem ersten Spieltag in der Luft, und Ausscheiden aus dem professionellen Fußball ist denkbar.

Nach seinem Ausscheiden aus dem Club hat Serhij Bolotnikov heute wie versprochen eine ausführliche Erklärung veröffentlicht, die wir hier im Wortlaut wiedergeben.

Aktuell existieren zumindest auf dem Papier zwei PFK „Karpaty Lviv“ – der untergegangene Proficlub, der letzte Saison in der Druha Liha spielte und der im letzten Jahr neu gegründete, der für die kommende Saison aus dem Amateurlager in die Druha Liha aufgestiegen ist. Auf einer online übertragenen Pressekonferenz des neuen Clubs heute erfuhren wir einige Details darüber, wie es mit „grünweiß“ weiter geht.

Auf der Webseite des „neuen“ FK Karpaty (also des neu und unabhängig gegründeten Clubs mit Andrij Tlumak als Trainer) ist das Original-Wappen zu sehen. Heute um 15:00 CEST (16:00 OESZ) gibt es eine Pressekonferenz auf der Facebookseite des Vereins.

Der Direktor für strategische Entwicklung Serhij Bolotnikov hat Karpaty Lviv verlassen.

Heute meldete sich Oleh Smalijtschuk zu Wort. Es ging um das weitere Schicksal des Clubs. Das wichtigste vorweg: so richtig ist noch nicht klar, was denn nun genau passiert.
