Heute kam es mit dem Beginn der Abstiegsrunde gleich zum zweiten Derby innerhalb von 8 Tagen. Der Abstand auf den rettenden 11. Platz betrug vor dem Spiel 5 Punkte, es war also unmöglich, heute den letzten Platz zu verlassen. Das Spiel war ein „Geisterspiel“, wegen der Infektionsgefahr mussten alle UPL-Spiele ohne Zuschauer ausgetragen werden, was sicher für Karpaty ein größerer Nachteil war als für den Gegner.
Heute spielten Karpaty ihr letztes Spiel der ersten Phase der Liga (bevor sie sich in zwei Gruppen aufteilt) „auswärts“ gegen den Lokalrivalen FK Lviv. Der Rest der Konkurrenz um den Klassenerhalt, Vorskla und Olimpik, haben gestern gegeneinander gespielt, wobei Vorskla gewann, wodurch der Abstand auf den rettenden 11. Platz nun sogar 6 Punkte beträgt. Das heutige Spiel musste also unbedingt gewonnen werden. Eine besonders schwere Aufgabe hatte der Trainer sicher auch darin, die Spieler nach der (wieder einmal) durch eine Schiedsrichterentscheidung eingeleitete Heimniederlage gegen Oleksabdriya aufzurichten.
Heute spielten Karpaty ihr vorletztes Spiel vor der Aufteilung der Liga in Meisterschafts- und Abstiegsgruppe zu hause gegen Oleksandriya. Die Konkurrenz hatte bereits früher gespielt und allesamt keine Punkte gesammelt, wodurch der Abstand auf den vorletzten Platz heute zumindest nicht größer werden konnte. Der Gegner galt mit einem mehr als doppelt so großen Kaderwert als deutlich stärker, besser wurde es auch dadurch nicht, dass Karpaty nicht mit Bestbesetzung antreten konnten.
Heute ging es auswärts bei Kolos um die Chance, wenigstens vorübergehend die rote Laterne abzugeben, zumal morgen Konkurrent Vorskla gegen Shakhtar antreten muss, wo wohl keine Punkte zu erwarten sind. Kolos steht aktuell auf dem 6. Tabellenplatz und will den natürlich in den verbleibenden Spielen halten.
Heute spielten Karpaty ihr erstes Ligaspiel nach der Winterpause zu hause gegen den Aufsteiger Dnipro-1. Das Hinspiel war zwar „nur“ mit 2:0 verloren gegangen, jedoch war das Ergebnis der Überlegenheit des Gegners kaum gerecht geworden. In Lviv ist der Druck immens – die Mannschaft steht auf dem letzten Tabellenplatz, hat finanzielle Probleme und die Zukunft – Übernahme durch einen Investor oder sogar die Stadt – ist völlig unklar. Trainer Sanzhar muss nun zeigen, dass er durch die Vorbereitung im Trainingslager und einige neue Spieler mit seiner Spielphilosophie auch Punkte holen kann.
Heute spielten Karpaty das letzte Spiel vor der Winterpause auswärts bei Tabellennachbarn Vorskla. Die Tabellensituation war für beide Mannschaften sehr unangenehm, da FK Lviv gestern sein Heimspiel gegen Kolos gewonnen hatte und heute beide Mannschaften nur noch um den letzten oder vorletzten Platz kämpfen konnten. Umso unangenehmer war die Tatsache, dass im Verein aktuell erhebliche Unruhe herrscht – schon zwei Monate sind keine Spielergehälter gezahlt worden, der Brasilianer João Diogo Jennings, bisher einer der besseren Offensivspieler ist vorzeitig nach Brasilien zurückgekehrt, was durchaus hierin seine Gründe haben konnte.
Heute spielten Karpaty ihr letztes Heimspiel vor der Winterpause, es ging gegen Desna, das aktuell mit Dynamo, Zoriya und Oleksandriya um einen der Plätze 2-4 konkurriert. Karpaty haben letzte Woche wie erwartet bei Zoriya verloren, wobei immerhin eine Leistungssteigerung gegenüber der Heimniederlage gegen Olimpik eine Woche zuvor zu verzeichnen war. Heute war der erste Tag seit einiger Zeit, wo Karpaty auf den letzten Tabellenplatz, der den Abstieg bedeutet, abrutschen könnte – sie stehen punktegleich mit Vorskla und FK Lviv ganz unten.
Heute spielten Karpaty auswärts bei Zoriya, der derzeit wohl nach Shakhtar und Dynamo drittstärksten Mannschaft im Land. Normalerweise wäre heute eine Niederlage eingeplant gewesen, aber nach der Katastrophe zu hause gegen Olimpik letzte Woche war im Grunde nichts normal – der Druck auf Trainer und Mannschaft war immens.
Gespielt wurde mit einem 3:2:3:2-System. Im Tor stand wieder Kudryk, die Dreierkette hinten bildeten Veremiyenko, der wiedergenesene Kutscher und Vakulenko, davor auf den Außenpositionen Martins und Lyakh, ein Dreiermittelfeld aus Klyots, Nasaryna und Di Franco, davor im Sturm Boiciuc und Deda. Weiterlesen →
Heute spielten Karpaty zu hause gegen Trainer Sanzhars früheres Team Olimpik, einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Heute war ein Sieg geradezu Pflicht.
Heute spielten Karpaty ihr drittes Spiel der Rückrunde in der ersten Phase der ukrainischen Premier Liha auswärts bei Mariupol. Bei den beiden „Todes-Eröffnungsspielen“ gegen Dynamo und Shakhtar war immerhin ein Punkt herausgekommen, mehr als erwartet, aber die Vorstellung letzte Woche zu hause gegen Shakhtar war nicht gerade berauschend gewesen. Zudem ist die Mannschaft noch von Verletzungssorgen geplagt: neben dem Langzeitpatienten Oleksandr Kutscher fehlt weiterhin Oleksij Hutsulyak, neu auf der Patientenliste sind Roman Pidkivka und Nasar Verbnyj mit kleineren Verletzungen und Kiril Kirylenka mit einer Virusinfektion.
Entsprechend konnte die Mannschaft erneut nicht in Bestbesetzung antreten. Was herauskam, war das 3:2:3:2-System (oder 5:3:2) der letzten zwei Spiele mit Kudryk im Tor, davor Veremiyenko, Hall und Vakulenko, auf den Flanken Martins und Dubinchak, davor Klyots, Nasaryna und Di Franco und als Sturm Jennings und Ponde. Weiterlesen →